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Dresden – Der frühere sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo (CDU) hat mit einem seltsamen Post auf Facebook Kopfschütteln aufgelöst. Am Mittwoch veröffentlichte der ehemalige Landtagsabgeordnete ein Bild von den Schrottbussen, die im Rahmen einer Kunstaktion vor der Dresdner Frauenkirche aufgestellt wurden, und kommentierte dies mit den Worten: „Sparkasse Bayreuth? Hat es für die Originale aus Aleppo nicht gereicht?“

Dresden – Die sächsische Landeshauptstadt verfügt über nicht wenige weltbekannte Wahrzeichen, worunter im Zeitalter des Massentourismus vor allem architektonische Meisterleistungen wie Frauenkirche, Zwinger oder „Blaues Wunder“ verstanden werden. Vor der Industrialisierung, der Fremdenverkehr steckte noch in den Kinderschuhen, dominierten Wallfahrer, Handelsreisende und Handwerksburschen Europas Straßen. Lediglich der Adel schickte seine Söhne auf Kavalierstour in die Welt.

Dresden – Nach dem Anschlag mit einem Lkw auf einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, zu dem sich inzwischen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) bekannt hat, sind die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Dresdner Striezelmarkt massiv verschärft worden. Unter anderem wurden entlang der Seite zur Wilsdruffer Straße große Fahrzeugsperren aus Beton aufgestellt, die es potenziellen Attentätern unmöglich machen sollen, mit einem Fahrzeug auf den Altmarkt zu gelangen. Außerdem patrouillierten jetzt bewaffnete Polizeieinheiten ständig auf dem Areal.

Dresden – Um dem (vermeintlichen) Negativimage Dresdens entgegenzuwirken, für das Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) vor allem PEGIDA verantwortlich macht, Tourismusverbandschef Johannes Lohmeyer und Marketingchefin Bettina Bunge hingegen eher die Medienberichterstattung über deren Demonstrationen, will die sächsische Landeshauptstadt im kommenden Jahr mit dem Motto „Dresden. Neues entdecken“ für sich werben.

Dresden – Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen fand vom 1. bis 3. Oktober das Fest zum Tag der Deutschen Einheit statt. Ausgerechnet in Dresden, der Stadt der PEGIDA-Proteste. Um terroristische Attentate mit Fahrzeugen zu verhindern, hatte man 3,8 Kilometer Absperrgitter und 1400 Betonklötze aufgestellt. 2600 Polizeibeamte waren im Einsatz, um für die Sicherheit der ca. 450.000 Festbesucher zu sorgen. Das mag ein bisschen martialisch und durchaus ungewohnt ausgesehen haben, alles in allem aber hat es funktioniert.

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