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Bad Kreuznach – Eine von dem unabhängigen Qualitätssiegel Certified, dem Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) und dem Bundesverband Sekretariat und Büromanagement e.V. (BSB) durchgeführte Online-Umfrage hat ergeben, dass weit mehr als ein Drittel aller Geschäftsreisen in Deutschland, nämlich 38,13 Prozent, von Frauen getätigt werden. Das entspricht einem jährlichen Volumen von etwa drei Millionen Übernachtungen bzw. einem Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro.

Die Umfrage hat außerdem bestimmte Ansprüche von reisenden Frauen an den Aufenthalt in einem Hotel zu Tage gefördert. So legen Frauen besonderen Wert auf die Kriterien Sicherheit, Beleuchtung und Hygiene. Weibliche Geschäftsreisende erwarten demnach ein angemessenes Sicherheitskonzept im Hotel, lehnen aber zu zwei Dritteln einen Begleitservice zum Zimmer ab.

Düsseldorf – In keinem Land der Welt werden Frauen so brutal unterdrückt wie in Saudi-Arabien, wo Demokratie ein Fremdwort ist, aber das Auspeitschen und die Enthauptung von Regimegegnern zum Alltag gehören. Frauen wird in dem wahhabitischen Königreich jegliche gesellschaftliche Teilhabe verwehrt, sie sind so gut wie rechtlos und auf der sozialen Rangordnung weit unter Männern angesiedelt. Man sollte meinen, dies hätte sich inzwischen überall herumgesprochen – auch bei den Grünen, denen die Gleichberechtigung von Mann und Frau seit jeher ein wichtiges politisches Anliegen ist.

Berlin – Die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann (CDU) hat sich für einen besseren Schutz von Frauen und Kindern in Asylbewerberunterkünften ausgesprochen. „Wir müssen daher alles unternehmen, um einerseits den Schutz und die Bedürfnisse der geflüchteten Menschen vor Ort zu verbessern und andererseits die vielen Freiwilligen und die hauptamtlichen Kräfte aus den Kommunen, den Wohlfahrtsverbänden, dem Technischen Hilfswerk und nicht zuletzt der Bundespolizei in ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Dabei bedarf es besonderer Anstrengungen, die Unterkünfte mit Schutzräumen insbesondere für Frauen und Kinder auszustatten“, so die Unionspolitikerin.

Dresden – Der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist eine Panne unterlaufen: Wie die Grünen herausgefunden haben, wurde ihr Antrag „Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen: Schutz und Hilfen für Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt verbessern“, der am Donnerstag im Parlament behandelt werden sollte, in weiten Teilen von einem Antrag der Linken im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahr 2013 abgeschrieben. Am Dienstag zog die AfD-Fraktion diesen Antrag daher zurück.