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Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Lufthansa AG haben am Mittwoch eine Vereinbarung über kurzfristige Kostenentlastungen und mehr Wachstum unterzeichnet. Nach Ansicht der beiden Unternehmen ermöglicht das Papier zudem den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Zuletzt war gemunkelt worden, die Chemie zwischen den Konzernen stimme nicht mehr, nachdem Fraport dem Billigflieger Ryanair großzügige Rabatte bei den Start- und Landegebühren eingeräumt hatte. Lufthansa verlagerte daraufhin einen Teil seiner A380-Flotte an den Münchner Flughafen (siehe: https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/a380-erstflüge-ab-münchen-gehen-nach-los-angeles,-peking-und-hongkong.html).

Frankfurt am Main – Am Freitag ist die erste Boeing 767 der Lufthansa-Tochter Condor im Auftrag der Initiative „Luftfahrt ohne Grenzen“ mit 4.000 Einheiten Ringer-Laktat vom Flughafen Frankfurt in Richtung Haiti aufgebrochen, um den Opfern des Hurrikans „Matthew“ vor Ort zu helfen. Mit der Hilfslieferung von „Luftfahrt ohne Grenzen“ / „Wings of Help“ (LOG) in Kooperation mit dem Ferienflieger Condor, dem International Medical Corps, Leisure Cargo und der Fraport AG können über 1.000 Menschen vor den tödlichen Folgen der Cholera geschützt werden.

Frankfurt am Main – Nach fast drei Monaten intensiver Sanierungsarbeiten wurde am Montag das Luftbrückendenkmal am Frankfurter Flughafen feierlich wiedereröffnet. Als Ehrengast der Zeremonie konnte der Flughafenbetreiber Fraport den als „Candy Bomber“ berühmt gewordenen ehemaligen US-Piloten Gail Halvorsen begrüßen. Halvorsen flog 1948/49 für die amerikanische Luftwaffe unzählige Male von Frankfurt nach Berlin und half so mit, die abgeriegelte Stadt mit Lebensmitteln zu versorgen.

Frankfurt am Main/Dresden – Das Luftbrückendenkmal am Frankfurter Flughafen – ein Ensemble aus der berühmten Skulptur des Architekten Eduard Ludwig und zwei ehemaligen „Rosinenbombern“ der Typen Douglas C-47 und Douglas C-54 – erinnert seit 1985 an die Zeit der Blockade Berlins, als der Airport ein wichtiges Drehkreuz für Versorgungsflüge in die auf dem Landweg abgeschnittene Stadt darstellte. Nun soll das Areal vollkommen neu gestaltet und bepflanzt werden. Wie Roland Schwarz, Leiter der Abteilung Infrastruktur der Fraport AG, dazu erklärt, soll der Komplex optisch auf einen zeitgemäßen Stand und entsprechend aufgewertet werden.

Wiesbaden – Im Gegensatz zur anhaltenden Passagierflaute an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main (http://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/fraport-ag-verkehrszahlen-für-frankfurt-durch-anhaltende-reisezurückhaltung-geprägt.html) ist die Zahl der Flugreisenden, die an allen deutschen Flughäfen abgehoben sind, im ersten Halbjahr 2016 um 1,5 Millionen (3,0%) auf 51,8 Millionen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, nahm das Passagieraufkommen ins Ausland in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,9 % auf 40,2 Millionen zu, die Zahl der Inlandspassagiere erhöhte sich um 3,4 % auf 11,6 Millionen. Vergleichsgröße ist das erste Quartal des Jahres 2015.

Frankfurt am Main/Dresden – Am 8. Juli 1936 wurde mit der ersten Landung einer Junkers Ju 52/3m der Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen. Bei der Eröffnung war noch nicht abzusehen, welche Entwicklung der damalige Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main einmal nehmen sollte. Nicht nur aufgrund seiner günstigen Lage im Herzen Europas sollte sich der Frankfurter Flughafen im Laufe der nächsten Jahrzehnte zu einem der weltweit bedeutendsten Luftdrehkreuze entwickeln. Zur Feier des 80-jährien Jubiläums kann der heutige Betreiber Fraport AG auf eine wahre Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Frankfurt am Main – Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2015 für ihre Geschäftsreisen so viel ausgegeben wie noch nie zuvor. Laut Angaben der Geschäftsreiseanalyse 2016 des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR), die am Mittwoch in Frankfurt vorgestellt wurde, stiegen die Ausgaben gegenüber 2014 um 3,4 Prozent und erreichten damit einen Wert von 50,9 Milliarden Euro. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 11 Millionen Geschäftsreisende (+8,8 Prozent) und 182,7 Millionen Geschäftsreisen (+4,0 Prozent).

Frankfurt am Main/Athen – Um die Forderungen der europäischen Geldgeber zu erfüllen, muss Griechenland seine öffentliche Infrastruktur privatisieren. Bislang brachte dies dem Staat rund drei Milliarden Euro ein. Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) fordert von Athen weitere Privatisierungsmaßnahmen mit einem Gegenwert von mindestens 6,2 Milliarden Euro, damit weiterhin Hilfskredite fließen.