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Samstag, 14 Januar 2017 05:51

Kombilohn für Flüchtlinge?

in Politik

Dresden – Manchmal offenbart sich in einer Fragestellung ein ganzes System. Im Fall der in Sachsen entbrannten Diskussion um den Mindestlohn für Flüchtlinge steht eine Beschäftigungspolitik im Fokus, die jenseits marktwirtschaftlicher Prinzipien auf ideologisches Wunschdenken fixiert bleibt. Mit einer Vielzahl staatlicher Fördermöglichkeiten und dem Ruf nach immer neuen Subventionen soll die erhoffte Integration durch Arbeit gelingen.

Dresden – Unsere Berichterstattung über eine Anfrage des Dresdner Stadtrats Jens Genschmar (FDP) an Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Linke) zu unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) hat bei Facebook eine lebhafte Debatte ausgelöst. Dabei ging es vor allem um die von Genschmar in Erfahrung gebrachte Information, dass 93 der in Obhut genommenen UMA angaben, am 1. Januar Geburtstag zu haben. Den Artikel kann man hier nachlesen:

Neukieritzsch – Die sächsische Union hat sich am letzten Sonnabend auf ihrem Landesparteitag in Neukieritzsch bei Leipzig hinter Thomas de Mazière und Wolfgang Schäuble in der Flüchtlingsdebatte gestellt und den Schulterschluss mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer demonstriert. Trotz der merklichen Distanz der sächsischen CDU von der Asylpolitik Angela Merkels und ihrer schwarz-roten Koalition schnitt Stanislaw Tillich bei der Wahl zum Landesvorsitzenden nicht mehr so gut ab wie noch vor zwei Jahren.