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Dresden – 26 Meter Durchmesser – das ist Dresdens größter Ringbrunnen auf dem Neustädter Palaisplatz. Schon 1722/23 war das Areal um das damalige Holländische Palais angelegt worden, ein Platz entstanden (seit 1825 „Palaisplatz“), von dem aus die repräsentative Königstraße zum Schwarzen Tor geführt wurde.

Dresden – Am Anfang stand der Wunsch, die Versorgung der Dresdner in der dicht besiedelten Neustadt verbessern zu können. Im Auftrag der Stadt suchten zwischen 1832 und 1836 Freiberger Bergleute, westlich des damaligen Bautzner Platzes (heute Albertplatz), nach einer Quelle. 7500 Taler wurden investiert. In 243 Metern (430 Ellen) Tiefe stieß man schließlich auf artesisch gespanntes Wasser, das – bis in unsere Zeit - durch natürlichen Druck mit einer Temperatur von 16 Grad Reaumur (20°C) ganzjährig zutage tritt. Dessen Quelle befindet sich unter dem denkmalgeschützten Brunnenhaus mit dem markanten Schieferdach (1990 rekonstruiert), arg eingezwängt in einen Seitenflügel des neuen Simmel-Komplexes.