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Dresden – Die LINKE im Sächsischen Landtag spricht sich für eine Obergrenze bei Dispo-Kreditzinsen aus. „Bankkundinnen und Bankkunden ärgern sich heute über hohe Konto- und Zusatzgebühren, intransparente Kontomodelle und horrende Dispozinsen. Banken dürfen Dispo-Kredite fristlos kündigen, was betroffene Schuldner noch tiefer in die Verzweiflung treibt. Obwohl der Leitzins der EZB extrem niedrig ist, leiden die Sparerinnen und Sparer unter hoher Zinslast, während ihre Guthaben kaum noch Erträge bringen“, so Janina Pfau, Sprecherin der Linksfraktion für Verbraucherschutz.

München – Während Infrastrukturmaßnahmen in der Vergangenheit überwiegend über Bankkredite mit staatlichen Kreditnehmern finanziert wurde, gehen Branchenexperten davon aus, dass sich die Infrastruktur-Finanzierung zunehmend auf den Kapitalmarkt verlagert. Analysten erwarten, dass die privaten Investoren aufgrund des weltweit riesigen Investitionsbedarfs von über 65 Billionen US-Dollar bis 2030 und der finanziell schwierigen Situation vieler Staaten auch in der Zukunft vermehrt als Finanziers von Infrastrukturprojekten auftreten. Alleine auf dem europäischen Markt sind bis 2030 für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur Investitionen in Höhe von umgerechnet knapp 10 Billionen Dollar notwendig.

Köln/Dresden – Laut einer aktuellen Studie des Versicherungsunternehmens AXA halten die Sachsen im Durchschnitt eine Sparsumme von lediglich 149 Euro für ausreichend, um ihren Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können. Dies ist die niedrigste Summe im Vergleich aller Bundesländer. Die höchste Summe zur Altersvorsorge wollen demnach Hessen aufwenden. Sie sind bereit, durchschnittlich 221 auf die hohe Kante zu legen. Deutschlandweit wird ein Beitrag von 200 Euro für angemessen erachtet. Für seinen „Deutschland-Report 2016“ hat der AXA-Konzern im März dieses Jahres insgesamt 3324 Erwerbstätige und Rentner in allen 16 Bundesländern befragt. Um bundesweite Aussagen ableiten zu können, wurden die Ergebnisse nach Angaben des Unternehmens „bevölkerungsrepräsentativ gesamtgewichtet“.

Berlin – Am 4. Mai will die Europäische Zentralbank (EZB) über die Zukunft des 500-Euro-Scheins entscheiden. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ sind die europäischen Notenbanker jedoch schon längst dabei, vollendete Tatsachen zu schaffen. So ist die Zahl der in Umlauf befindlichen 500-Euro-Scheine seit Dezember letzten Jahres kontinuierlich zurückgegangen. Nach den aktuellen EZB-Zahlen gab es Ende 2015 noch exakt 613.559.542 Banknoten im Wert von je 500 Euro. Im März 2016 hingegen waren es nur noch 594.417.006 – also fast 20 Millionen weniger. Die Währungshüter haben damit in nur drei Monaten 500er im Wert von knapp zehn Milliarden Euro aus dem Verkehr gezogen.

Berlin - Jahrelang hat die Bundesregierung zu den milliardenschweren Anleihekäufen und der Niedrigzinspolitik des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, geschwiegen, um die umstrittene „Euro-Rettung“ nicht zu gefährden. Mit den von ihm verordneten Mini-Zinsen hat der Italiener die hochverschuldeten Südländer der EU in die Lage versetzt, weitere Staatskredite zum Nulltarif aufzunehmen und sich weiter zu verschulden, ohne irgendwelche Sparmaßnahmen einleiten zu müssen. Was den südlichen EU-Staaten durch eine Verringerung ihrer Zinslasten nutzt, schadet den deutschen Sparern durch eine schleichende Enteignung ihrer Sparguthaben sowie eine Entwertung ihrer zinsbasierten privaten Altersvorsorge.

Dresden – War es in früheren Jahren durchaus üblich, die Baufinanzierung mit einer Lebensversicherung zu koppeln, hat sich dies im aktuellen Niedrigzinsumfeld mittlerweile erledigt. Neuverträge werfen keine nennenswerte Rendite mehr ab, möglicherweise werden manche Baufinanzierungs- und Versicherungsgesellschaften sogar der EZB-Zinspolitik zum Opfer fallen und in den Ruin getrieben. Für Verbraucher lohnt es sich daher, nach sinnvollen Alternativen zu Bausparer und Kapitallebensversicherung Ausschau zu halten. „Ein früherer Verkaufsschlager wird für viele Eigenheimbesitzer zum Alptraum“, warnt auch Carsten Volkening, Vertriebsvorstand der PBM - Private Banken Makler AG.

Kempten – Jürgen Steinhauser, Ulrich Jehle und ihre Maritim Vertriebs GmbH hatten in den vergangenen Monaten alles andere als gute Presse. Ob „finanzen.net“ oder die HESSEN DEPESCHE  (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/maritim-vertriebs-gmbh-ulrich-jehle-und-j%C3%BCrgen-steinhauser-werben-um-anlegervertrauen.html), um nur zwei Beispiele zu nennen: das Geschäftsmodell und die Performance des Unternehmens überzeugten viele Fachjournalisten der Branche nicht wirklich. Wird hier ein innovatives Vertriebsunternehmen absichtlich gemobbt – oder ist die Kritik berechtigt? Vieles spricht für letzteres, denn die Schwachstellen sind nicht von der Hand zu weisen.

Frankfurt am Main – Jürgen Wagentrotz und die Oil & Gas Invest AG (kurz OGI AG) hatten in den vergangenen Monaten einiges an Kritik auszuhalten. „Finanztest“ bemängelte das Anlagemodell der Frankfurter Öl- und Gas-Explorationsgesellschaft, die „Wirtschaftswoche“ sorgte für schlechte Presse, einige Internet-Nachrichtenportale sprangen auf den Zug auf und zeigten sich wegen angeblicher Beraterverbindungen besorgt. Mittlerweile hat es die OGI AG jedoch geschafft, ihren Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen – und vieles spricht dafür, dass der Frankfurter Unternehmensberater Dr. Michele Sciurba daran entscheidenden Anteil hatte.

Athen - Nach der Entscheidung des Bundestags, der Bundesregierung ein Mandat für weitere Verhandlungen um ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland zu erteilen, ist nun bekannt geworden, dass neben der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auch Vertreter des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) beteiligt werden. Der ESM ist der mit Abstand größte Kreditgeber Griechenlands, auch der Großteil der künftigen Kredite wird über den ESM abgewickelt werden.

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