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Dresden – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der SACHSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Seebüll/Leipzig – Die Nolde-Stiftung im nordfriesischen Seebüll zeigt anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens noch bis Ende November eine Ausstellung mit Werken aus Emil Noldes umfangreichem Spätwerk. Für Stiftungsdirektor Christian Ring ist das Alterswerk des berühmten Expressionisten ruhiger, stiller, epischer und romantischer als seine vorherigen Arbeiten. „Es geht um Emotionen und das Zwischenmenschliche, und die Farben werden intensiver“, so der Kunsthistoriker. Die Ausstellung im früheren Wohnhaus des Künstlers zeigt insgesamt 178 Exponate, darunter 50 Gemälde, 87 Aquarelle sowie verschiedene Zeichnungen und Grafiken.