Login

sachsen-depesche.de

Dresden – Nach kontinuierlichen Rückgängen in den letzten Jahren zeichnet sich für den Tourismus in Dresden erstmals wieder ein positiver Trend ab. In den ersten vier Monaten des Jahres 2017 zählte die Dresden Marketing GmbH, die städtische Tourismusmarketinggesellschaft, insgesamt 543.893 Ankünfte und 1.085.354 Übernachtungen aus dem In- und Ausland. Das entspricht einem Plus von 6,2 Prozent bzw. 4,5 Prozent gegenüber den Vorjahreswerten. Besonders erfreulich: Die Übernachtungszahlen inländischer Gäste stiegen in diesem Zeitraum um 4,9 Prozent auf 885.984. Auch die Ankünfte aus dem Inland bestätigen den positiven Trend mit einem Plus von 5,3 Prozent.

Dresden – Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat den 44. Germany Travel Mart (GTM) nach Sachsen vergeben. Die DZT-Vorsitzende Petra Hedorfer erklärte dazu: „Dresden gehört mit fast 900.000 internationalen Übernachtungen 2016 zu den besonders gefragten Städtereisezielen unseres Landes. Deshalb haben wir uns außerordentlich über die Bewerbung Dresdens als Ausrichter des GTM 2018 gefreut. Mit den Tourismusverantwortlichen der Stadt verbindet uns seit vielen Jahren eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit: Dresden ist regelmäßig Partner der DZT bei internationalen Marketingaktivitäten.“

Dresden – Vor wenigen Tagen ist das neue „Dresden Magazin“ mit einer Auflage von 330.000 Exemplaren in deutscher und englischer Sprache erschienen. Das von der stadteigenen Dresden Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Tempus Corporate GmbH produzierte Magazin ist zentraler Bestandteil der Imagekampagne „Dresden. Neues entdecken“, die die sächsische Landeshauptstadt als „Stadt des Aufbruchs und der Erneuerung“ präsentieren soll. Das Heft liegt einer Abo-Teilauflage der Wochenzeitung „Die Zeit“, der „Neuen Zürcher Zeitung“ und dem Wiener „Standard“ bei. Außerdem soll es über Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland verteilt werden.

Dresden – Sachsens Landeshauptstadt Dresden ist laut einer Online-Umfrage von www.europeanbestdestinations.com die europaweit sechsschönste Weihnachtsstadt. Das geht aus einer aktuellen Online-Umfrage auf hervor. Schönste Weihnachtsstadt Europas ist demnach Zagreb (Kroatien), gefolgt von den elsässischen Städten Straßburg und Colmar (Frankreich) sowie Aachen (Deutschland) und Wien (Österreich). Leipzig landete auf Platz 15, weitere deutsche Städte unter den Top 20 sind Köln auf dem 12. Rang, und Nürnberg auf Platz 16.

Dresden – Um dem (vermeintlichen) Negativimage Dresdens entgegenzuwirken, für das Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) vor allem PEGIDA verantwortlich macht, Tourismusverbandschef Johannes Lohmeyer und Marketingchefin Bettina Bunge hingegen eher die Medienberichterstattung über deren Demonstrationen, will die sächsische Landeshauptstadt im kommenden Jahr mit dem Motto „Dresden. Neues entdecken“ für sich werben.

Dresden – Eine „finale Ausstellung“ will Lothar Lange zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit in Dresden zeigen. 5.000 Bilder sollen die Wandlung der sächsischen Hauptstadt von 1989 bis 2015 dokumentieren; Motto: 25 Jahre Friedliche Revolution. Nicht irgendwo, sondern zentral im Rahmen des offiziellen Festprogramms, vor dem Haupteingang des Dresdner Rathauses.

Dresden – Warum stagniert der Tourismus in Dresden? Über diese Frage gibt es zwischen Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) und Tourismusverbandschef Johannes Lohmeyer nicht wirklich Einigkeit. Während die Politikerin der Linkspartei in den Pegida-Demonstrationen den Hauptgrund für den Rückgang bei den Übernachtungszahlen sieht, ist für Lohmeyer die mit rot-rot-grüner Stadtratsmehrheit eingeführte Bettensteuer der Tourismuskiller Nummer eins. „Wir als Branche haben massive Beschwerden und auch konkrete Absagen wegen der Bettensteuer und nur wenige wegen der Pegida-Demonstrationen“, erklärte Lohmeyer kürzlich in einem Interview mit der SACHSEN DEPESCHE (http://www.sachsen-depesche.de/interview/johannes-lohmeyer-tvd-„reisen-werden-nicht-von-wahlergebnissen-abhängig-gemacht“.html).

Dresden – Der Tourismus in Dresden schwächelt, die Übernachtungszahlen stagnieren. In Politik und Verbänden herrscht zwar Einigkeit darüber, dass dagegen etwas getan werden muss, doch über die Gründe für die Tourismusflaute ist man sich überhaupt nicht einig. Die Erklärungsansätze reichen von Pegida über die Bettensteuer bis zur allgemeinen Sicherheitslage. SACHSEN DEPESCHE hat beim Vorsitzenden des Tourismusverbandes Dresden (TVD), Johannes Lohmeyer, nachgefragt, wo die Ursachen liegen, ob wegen Pegida und der AfD die Urlauber wegbleiben und was getan werden muss, um den Tourismus in Dresden wieder anzukurbeln.

Dresden – Der Tourismus in Dresden schwächelt nach wie vor. Im ersten Halbjahr 2016 sind in der Landeshauptstadt etwas weniger Reisende gezählt worden als im Vorjahreszeitraum. Für Januar bis Juni 2016 wurden demnach 1.848.950 Übernachtungen erfasst, was einem Minus von 0,2 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 entspricht. Während bei den ausländischen Gästen erstmals wieder eine Steigerung zu verzeichnen war (+7,7%), ist die Zahl der aus dem Inland angereisten Besucher um 2,0 % gesunken. Im Ranking der deutschen Großstädte liegt Dresden nach den aktuellen Zahlen weiter auf Platz 7.

Dresden – Um möglicher Tourismusflauten in Dresden künftig besser begegnen zu können, will die Landeshauptstadt Dresden die Mittel für das Stadtmarketing in den nächsten zwei Jahren deutlich erhöhen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) erklärte dazu kürzlich gegenüber den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ (DNN): „Wir wollen unsere Vorzüge, Projekte und Veranstaltungen noch besser bewerben. Das kostet Geld, was wir der Dresden Marketing GmbH auch zur Verfügung stellen wollen.“

Seite 1 von 2