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Flensburg – Es mutet wie Satire an, doch die Verfasser meinen es offenbar bitterernst: In Flensburg brachte die Stadtratsfraktion der Linken einen Antrag ein, mit dem die Gender-Ideologie in geradezu absurder Form auf die Spitze getrieben wird. Schon der Titel der Beschlussvorlage lässt Schlimmstes erahnen: „Gendergerechte Sprache – Teil 1: Für Arbeitsgeräte/-mittel, anzuwenden im Sprachgebrauch der Gremien aller Arbeitsbereiche der Stadt Flensburg“.

Dresden – Ein führender Vertreter der AfD Sachsen hat sich erneut auf politisch höchst vermintes Terrain begeben. Am Mittwoch bezeichnete Landesvize Thomas Hartung ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt am Main, wonach ein Manager wegen der Bestellung eines „Negerkusses“ bei einer schwarzen Kantinenmitarbeiterin nicht gekündigt werden darf, als „Sieg des Rechtsstaates über ideologischen Moralismus“. Wer das Wort „Neger“ für diskriminierend halte, „hat keine Ahnung von Sprache oder Diskriminierung oder beidem“, so Hartung.