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sachsen-depesche.de

Dresden – In den sozialen Netzwerken ergießt sich Häme über die frühere Grünen-Landeschefin Antje Hermenau, die am 21. August 2016 gegen 6 Uhr morgens Opfer eines Einbruchs wurde. Der Täter rüttelte am Fenster ihres Wohnhauses in der Dresdner Neustadt, während sie und ihr 10-jähriger Sohn noch im Bett lagen. Dann drang er in die Wohnung der alleinerziehenden Mutter ein und stahl unter anderem Schmuck und ein Portemonnaie mit 150 Euro Bargeld. Zwei Wochen später wurde der Täter Mohammed J., ein 25-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien, bei einem weiteren Einbruch auf frischer Tat ertappt.

Dresden – In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 2017 verstarb nach langer, schwerer Krankheit der Publizist Hans-Dietrich Sander, ehemals Mitarbeiter des berühmten Dramatikers Bertolt Brecht bei dessen Berliner Ensemble, später Feuilleton-Journalist bei der „Welt“ und zuletzt Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“. In der Öffentlichkeit galt Sander in der letzten Phase seines Lebens, sofern man überhaupt – wie der frühere SPD-Politiker Peter Glotz – von ihm Notiz nahm, bestensfalls als „umstritten“, wenn nicht gar als „Rechtsintellektueller“. Dabei konnte Sander auf ein bewegtes und wechselvolles Leben voller – auch politischer – Brüche zurückblicken, so dass allzu simple Zuweisungen, wie sie heute leider üblich sind, seiner Persönlichkeit nicht gerecht werden.

Montag, 09 Januar 2017 18:41

Sind die Sachsen ein Volk?

in Politik

Dresden – Eine Volksabstimmung über den Austritts Bayerns aus der Bundesrepublik Deutschland sei unzulässig, befanden kürzlich die Richter des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) und wiesen die Klage eines Bürgers ab, der Ende vergangenen Jahres deshalb nach Karlsruhe gezogen war. Darüber berichtete unlängst die BAYERN DEPESCHE: http://www.bayern-depesche.de/politik/bvg-entscheidung-„bayxit“-wäre-verfassungswidrig-–-bayern-bleibt-teil-der-bundesrepublik.html.

Mittwoch, 02 November 2016 18:50

Konzertreport: MCB in Dresden

Dresden – Pure Energie – gab es am vergangenen Sonnabend (29.10.2016) im „Heavy Duty“ in der Dresdner Louisenstraße, der Location für eine Reise in die Gefilde schwermetallischer Rockmusik. Dicht an dicht, saßen und standen gut gelaunte große Jungs und kecke Mädchen – mittlere Jahrgänge dominierten –, füllten Thekenraum und Kellergeschoss der sympathischen Metalkneipe. Zeitlos schienen das selbstbewusst getragene, lange Haar und die charakteristischen Accessoires der Szene. Zeitlos auch die Band des Abends, das 1983 gegründete Rocktrio MCB um den charismatischen Bassisten Mike Demnitz. Nach Jahren der Pause starten die Dresdner Musiker gerade wieder durch.

Leipzig – Der Verwaltungsrat des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Senderintendantin Karola Wille für eine zweite Amtszeit zu nominieren. Beobachter gehen davon aus, dass bei der Sitzung des Rundfunkrats am 5. Dezember gegen Wille, die seit 2011 MDR-Intendantin ist und seit Anfang des Jahres auch als ARD-Vorsitzende amtiert, keine weiteren chancenreichen Kandidaten antreten werden. Die neue Amtszeit der Intendantin beginnt am 1. November 2017 und dauert sechs Jahre.

Dresden – Wer auf der Suche nach handgemachter authentischer Rockmusik von gestandenen Mannsbildern ist – und es gern auch etwas härter mag –, der ist im „Heavy Duty“ (Louisenstraße 28, 01099 Dresden) richtig. Am 29. Oktober gibt es in der Metalkneipe ab 20:00 Uhr mit dem Dresdner Rocktrio MCB um Basslegende Mike Demnitz das „wahrscheinlich lauteste Konzert des Jahres“ (regioactive.de).

Dresden – Die Junge Alternative (JA) Sachsen fordert eine Entschuldigung von dem Wiener Professor Josef Zeitlhofer. Wie die Dresdner Lokalausgabe der „Bild“-Zeitung berichtete, wollte der in Fachkreisen international berühmte Neurologe vor kurzem Karten für eine Aufführung von Tschaikowskys „Nussknacker“ in der Semperoper bestellen. Der „Ösi-Professor“ („Bild“) hält sich im Dezember während eines Ärztekongresses in der sächsischen Landeshauptstadt auf und suchte offenbar nach einer kulturellen Abwechslung fürs Abendprogramm.

Dresden – Im Rahmen der letzten Sitzung des Ortsbeirates Prohlis ist es bei der Abstimmung zur Umgestaltung des Gedenkobelisken in Dresden-Nickern zu einer handfesten Überraschung gekommen. Eingebracht wurde ein Antrag von Linken, Grünen und SPD, der vorsieht, die Inschrift des Mahnmals zum Gedenken an die zivilen Opfer der Bombardierung Dresdens vom 13. Februar 1945 am Dorfplatz in Nickern zu ändern. Die – aus DDR-Zeiten stammende – Inschrift lautet: „Wir gedenken der Opfer des anglo-amerikanischen Bombenterrors.“

Leipzig – Wer kennt den „Alten auf der Mühlkippe“ von 1977 noch? Der originelle Song könnte schon bald live und in greifbarer Nähe zu erleben sein – beim „Artrock-Gipfel“ im Leipziger Stadtbad. In der Messemetropole werden am 17. September mit der Stern-Combo Meißen und ihrem polnischen Pendant SBB zwei Rocklegenden aufspielen, die eine musikalische Ära repräsentieren, die es noch immer in sich hat.

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