Login

sachsen-depesche.de

Montag, 24 September 2018 21:16

Abschied vom Sommer

Dresden – Ein Jahrhundertsommer geht zu Ende, ein wahrer Sonnenrausch über ganze fünf Monate. Auch an der Elbe huldigte man Helios, genoß Badefreuden, eine schier endlose Grillparty und spazierte schwitzend durch aufgeheizte Straßen.

Dresden – 26 Meter Durchmesser – das ist Dresdens größter Ringbrunnen auf dem Neustädter Palaisplatz. Schon 1722/23 war das Areal um das damalige Holländische Palais angelegt worden, ein Platz entstanden (seit 1825 „Palaisplatz“), von dem aus die repräsentative Königstraße zum Schwarzen Tor geführt wurde.

Donnerstag, 01 Juni 2017 21:46

Ein Hofbrunnen in der Hauptstraße

Dresden – Dresden zählt zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Neben zahlreichen monumentalen und wertvollen Kunstwerken sind es auch ganz schlichte Anlagen, deren Existenz allein einem praktischen Zweck entspringt, die besonders anrühren und unsere Phantasie beflügeln.

Dresden – Seit immerhin 18 Jahren fand am ersten Sonnabend im Mai der Dresdner Brunnentag statt, zuletzt unter Schirmherrschaft der Stadt. Thematische Führungen vermittelten dem immer größer werdenden Publikum interessante Einblicke in die wechselhafte Geschichte der zahlreichen Brunnenanlagen und Wasserspiele der Landeshauptstadt. Jetzt hat die Stadtverwaltung die Veranstaltung abgesagt. Der Aufwand für Organisation und Durchführung sei beträchtlich, rechtliche Vorgaben von der GEMA bis hin zur Sicherheit, führten zu einem nicht mehr vertretbaren Aufwand.

Montag, 24 April 2017 13:46

In Thomaes Garten

Dresden – Welcher Dresdner kennt sie nicht, die beiden spätbarocken Nymphenbrunnen beiderseits des „Goldenen Reiters“, eingangs der Neustädter Hauptstraße. Ihr Schöpfer war der als Sohn eines Schuhmachers in Pesterwitz bei Dresden geborene Hofbildhauer Johann Benjamin Thomae (1682-1751). Zahllose Skulpturen, Giebelfriese, die Modelle für Kanzelaltar, Orgel und Beichtstühle der Frauenkirche und nicht zuletzt den Altar der Dreikönigskirche verdankt unsere Stadt diesem außergewöhnlichen Künstler.

Dienstag, 11 April 2017 17:02

Dresdner Brunnensaison eröffnet

Dresden – Wasser Marsch! Pünktlich zum österlichen Saisonbeginn sprudeln Dresdens Brunnen und Wasserspiele wieder. Mit rund 300 dieser Anlagen kann sich die sächsische Landeshauptstadt deutschlandweit sehen lassen. Auch am Albertplatz ergießt sich das glitzernde Nass wieder in die 1894 errichteten Zwillingsbrunnen von Robert Diez (1844-1922), dessen „Stille Wasser“ und „Stürmische Wogen“ gegensätzliche Naturgewalten allegorisieren und als schönste Brunnenanlage Dresdens gelten.

Dresden – Unweit von Postplatz und Zwinger, an der Hertha-Lindner-Straße, steht Dresdens ältester Brunnen. Am damaligen Weißeritzmühlgraben in der Wilsdruffer Vorstadt hatten sich einst Mitglieder der Gerberzunft niedergelassen. Zwischen Gerbergasse (heute Theaterstraße) und dem Eingang zur Grünen Gasse stand – vor dem katholischen Waisenhaus – der 1461 erstmals erwähnte Queckbrunnen.

Dresden – Im Weichbild der sächsischen Landeshauptstadt befinden sich um die 300 Brunnen und Wasserspiele. Damit zählt Dresden zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Im Barockviertel Innere Neustadt, auf dem Platz hinter der Dreikönigskirche, steht der Rebekka-Brunnen. Ein Sandsteintrog von quadratischer Fläche, mit einer kreisförmigen Treppe umschlossen, darin eine schlanke Säule aus Eisenguss, welche die Figur der „Rebekka“ trägt. Zusätzlich befüllen vier Delphinköpfe je ein halbkreisförmiges Becken an den Außenseiten. Wann die Anlage ihren heutigen Namen erhielt, liegt im Dunkeln. Bis 1952 wurde sie als „Brunnen hinter der Neustädter Kirche“ bezeichnet.

Dresden – Am Anfang stand der Wunsch, die Versorgung der Dresdner in der dicht besiedelten Neustadt verbessern zu können. Im Auftrag der Stadt suchten zwischen 1832 und 1836 Freiberger Bergleute, westlich des damaligen Bautzner Platzes (heute Albertplatz), nach einer Quelle. 7500 Taler wurden investiert. In 243 Metern (430 Ellen) Tiefe stieß man schließlich auf artesisch gespanntes Wasser, das – bis in unsere Zeit - durch natürlichen Druck mit einer Temperatur von 16 Grad Reaumur (20°C) ganzjährig zutage tritt. Dessen Quelle befindet sich unter dem denkmalgeschützten Brunnenhaus mit dem markanten Schieferdach (1990 rekonstruiert), arg eingezwängt in einen Seitenflügel des neuen Simmel-Komplexes.

Seite 1 von 2