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Dresden – Mit dem scheidenden Präsidenten der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft (VSW), Bodo Finger, hat sich ein weiterer Wirtschaftsexperte skeptisch zur Ansicht geäußert, der anhaltende Zustrom von Migranten könne den Fachkräftemangel und das Problem des demographischen Wandels beheben. Nach den vorliegenden Informationen müsse davon ausgegangen werden, dass nur die wenigsten Asylbewerber direkt in den Arbeitsmarkt integrierbar seien. „Das heißt, dass der Großteil zunächst ein mehrjähriges Ausbildungsprogramm absolvieren muss“, so Finger, der sein Amt zum 1. Januar 2016 an Jörg Brückner abgegeben hat.

Radebeul – Die FDP Sachsen veranstaltet am 5. Dezember eine hochkarätig besetzte Asyl- und Flüchtlingskonferenz im Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft in Radebeul, bei der neben dem Journalisten und „Bild“-Kolumnisten Hugo Müller-Vogg, dem Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, und dem Präsidenten der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft (VSW), Bodo Finger, auch der frühere Bürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), als Referenten und Diskussionspartner auftreten werden. Moderiert wird die Veranstaltung vom Journalisten Henning Krumrey („Wirtschaftswoche“).