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Hamburg – Immobilien galten schon immer als gleichermaßen sichere wie rentable Geldanlagen, die in keinem ausgewogenen Portfolio fehlen dürfen. Nach vielen Jahren der vermögensvernichtenden Niedrigzins-Politik ist das „Betongold“ noch attraktiver geworden, weil es kaum noch zinsträchtige Anlagealternativen gibt. Deshalb hat der Erwerb von Häusern und Wohnungen für Eigennutzung, Vermietung oder Weiterverkauf gerade in Deutschland deutlich zugenommen. Aber man muss eine Immobilie nicht immer gleich kaufen, um in dieser Assetklasse gute Renditen zu erzielen. Anlage-Optionen mit recht überschaubaren Summen sind Immobilienaktien, Immobilienanleihen, Immobilienfonds und das Immobilien-Crowdinvesting.

Hamburg – Welche konkreten Auswirkungen die Corona-Krise auf die klassische Immobilienwirtschaft haben wird, ist noch nicht ganz klar. Einige Tendenzen zeichnen sich aber ab. Nach Medienberichten rechnet zum Beispiel die Mehrheit der professionellen Immobilieneigentümer in Hamburg und Schleswig-Holstein mit fallenden Kaufpreisen. Anders als bei den Kaufpreisen erwarten sie bei den Mieten aber eine wesentlich stabilere Entwicklung. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), der Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, prognostiziert für die Zeit nach der Pandemie einen deutlich erhöhten Bedarf an Lager- und Logistikräumlichkeiten. Thomas Steinmüller, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses für Logistikimmobilien, erklärt das so: „Aktuell können weiterlaufende Produktionen nicht abgesetzt oder wegen fehlender Kapazitäten nicht zwischengelagert werden. Ebenso müssen gerade im Non-Food-Handel die einlaufenden, aber wegen des Verkaufsverbots in Ladengeschäften kaum abfließenden Produkte gelagert werden.“ Außerdem werde die Industrie größere Sicherheitsbestände anlegen und aus diesem Grund mehr Lagerfläche brauchen.

Hamburg – „Auch wenn das jetzt sehr ambitioniert klingt – wir wollen das Amazon für Immobilien werden.“ Mit dieser Aussage wurde der Crowdfunding-Weiterentwickler Simon Brunke im Jahr 2017 von der Wochenzeitung „Die Zeit“ zitiert. Zusammen mit Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke hatte er Ende 2014 die Crowdinvesting-Plattform Exporo gegründet, die Anlegern schon mit kleinen Einstiegsbeträgen den Aufbau eines digitalen Immobilien-Portfolios ermöglicht. Damit demokratisieren Brunke, Maronde und Co. den Zugang zu dem bislang Großanlegern vorbehaltenen Immobilienmarkt und versprechen selten gewordene Renditen bei kurzen Laufzeiten. Ihr Motto: „Wir öffnen Ihnen das Tor zur Welt der Immobilieninvestments – einfach, digital und gebührenfrei.“