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Berlin – Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung hat die öffentliche Debatte um die Dresdner Rede von Björn Höcke der AfD offenbar nicht geschadet. Demnach könnte die Partei im Vergleich zur letzten Woche sogar noch zulegen und käme auf 14,5 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.

Dresden – Das Landgericht Dresden prüft die Verhängung von Disziplinarmaßnahmen gegen Richter Jens Maier. Hintergrund ist Maiers Teilnahme und seine Äußerungen bei der JA-Veranstaltung vergangenen Dienstag in Dresden, auf der auch der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke seine umstrittene „Denkmal der Schande“-Rede hielt. Maier tritt für die AfD im Wahlkreis 159 (Dresden I) als Direktkandidat an.

Dresden – Auf das Dresdner Ballhaus „Watzke“ ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Farbanschlag verübt worden. Die Tat steht offenbar im Zusammenhang mit einer Veranstaltung der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ am vergangenen Dienstag. Dort hielt der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke seine umstrittene Rede, in der er das Berliner Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnete. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, ein politisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden.

Dresden – Der Vorsitzende der „Jungen Alternative“ (JA) in Sachsen, Julien Wiesemann, ist nach dem Dresdner Auftritt des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke auf Distanz zu seinem Parteifreund gegangen. „Wenn Björn Höcke weiterhin Bestandteil der Partei sein will, erwarte ich von ihm, dass er seine Worte unmissverständlicher wählt und sich gerade im Wahlkampfjahr auf Gegenwartsthemen konzentriert“, so der 24-jährige Lehramtsstudent aus Nossen, der auch dem Landesvorstand der sächsischen AfD angehört, auf Nachfrage von SACHSEN DEPESCHE.

Dresden – Der thüringische AfD-Landes- und Landtagsfraktionsvorsitzende Björn Höcke ist wegen eines Auftritts am Dienstag im Dresdner Lokal „Watzke“ erneut in die Kritik geraten. Höcke hatte sich auf einer Veranstaltung des AfD-Jugendverbandes „Junge Alternative“ (JA) in einer auch per Internet-Livestream übertragenen Rede unter anderem über das Berliner Holocaust-Mahnmal geäußert und dies als „Denkmal der Schande“ bezeichnet. Wörtlich sagte der AfD-Politiker: „Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

Dresden – Am Montag bei PEGIDA auf dem winterlichen Dresdner Altmarkt. Der islamistische Berliner Terroranschlag vom 19. Dezember vergangenen Jahres erhitzt die Gemüter. Es sei eine „riesengroße Frechheit gegenüber den Opfern und Angehörigen“, so Siegfried Däbritz, dass es keine offizielle Gedenkfeier gegeben habe. Dagegen liefert das einsetzende Glockengeläut der benachbarten Kreuzkirche den passenden Hintergrund für eine Schweigeminute.

Dresden – Die rechtsaußen angesiedelte Thügida-Gruppe ruft für den kommenden Sonnabend zu einer Demo in Dresden auf. Die Veranstaltung unter dem Motto „Gemeinsam für unser Land“ soll um 15 Uhr auf dem Neumarkt beginnen, deutliche Gegenproteste seitens linker Gruppen sind schon jetzt zu erwarten. Die könnten durchaus massiver ausfallen als zu den wöchentlichen PEGIDA-Demos, denn die Veranstalter der Demonstration am 8. Oktobersind von einem ganz anderen Kaliber.

Dresden – Waren es Theaterschaffende oder gar die Antifa, die am Montagabend auf dem Balkon des Schauspielhauses ein Banner mit dem Slogan „Nationalismus raus aus den Köpfen“ entrollten, den Einstieg für Siegfried Däbritz' Wochenrückblick lieferte – die Bundeskanzlerin. Angesichts der CDU-Wahlniederlage hatte Merkel wenige Stunden zuvor auf einer Pressekonferenz selbstkritisch beteuert, in der Flüchtlingskrise die Zeit „zurückdrehen“ zu wollen, was auf dem gut gefüllten Postplatz mit lautstarkem „Merkel muss weg!“ quittiert wurde. Genau dies hat die Regierungschefin vielleicht gemeint, als sie gegenüber den Journalisten von „postfaktischen Zeiten“ sprach, in denen „die Menschen“ ganz nach ihrem „Gefühl“ leben würden.

Dresden - Pegida wird womöglich eine Partei. Lutz Bachmann verkündete auf dem montäglichen Pegida-Treffen in Dresden die Gründung einer neuen Partei mit dem Namen "Freiheitliche Direktdemokratische Volkspartei", kurz "FDDV". Diese Partei konkurriere nicht mit der AfD, sondern solle die AfD als verlängerter Arm der Pegida im Bundestagswahlkampf unterstützen.

München - Einer banalen Lebensweisheit zu folgen, verhindert im politischen Tagesgeschäft manchmal verheerende Ergebnisse. Gerade bei brisanten Themen mag es besser sein zu schweigen und die berühmte "eine Nacht darüber zu schlafen", statt Unpassendes, Unüberlegtes oder Überflüssiges zu sagen.

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