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Salzburg/Trebbin – Unternehmer sind Menschen, die wirtschaftlich etwas unternehmen. Sie haben Dienstleistungs- oder Produktideen und gründen Unternehmen, um mit ihnen Geld zu verdienen. Wer nicht zurückfallen will, darf unternehmerisch nicht stehenbleiben, sondern muss sich weiterentwickeln und nach neuen Geschäftsfeldern Ausschau halten. Das hat auch Michael Thomale erkannt. Der gebürtige Sachse gilt als Experte für das Initial Coin Offering (ICO) und die unterschiedlichsten Verdienstmöglichkeiten mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Mit Kryptogeld-Investments will er jedem die Chance geben, ein passives Zusatzeinkommen zu erzielen. Seine Ideen setzt er unter anderem bei der in London ansässigen Nexus Global um, wo er als CMO fungiert. Das Unternehmen bietet umfassende Beratungsleistungen zu Kryptowährungen samt Blockchain-Technologie und versteht sich als „erste Multi-Affiliate-Plattform mit herausragenden Verdienstmöglichkeiten“. Affiliate-Systeme sind internetgestützte Vertriebsformen, bei denen ein kommerzieller Anbieter seine Vertriebspartner durch Provisionen vergütet. Seitens Nexus Global heißt es weiter, dass man „verschiedene Produkte in Kombination mit einem unglaublichen Vergütungsplan, Binary und Unilevel, unter Einbeziehung der traditionellen europäischen Industrie“ anbiete.

Hamburg – Obwohl die Blockchain-Technologie noch relativ jung ist, hält sie bei immer mehr kleinen und mittelständischen Unternehmen Einzug und revolutioniert den Wirtschaftsalltag. Bislang ist sie vor allem im Zusammenhang mit der Erzeugung und Zirkulation der Kryptowährung Bitcoin bekannt. Wegen ihrer fast grenzenlosen Anwendungsmöglichkeiten hat sich die Blockchain-Technologie jedoch von ihrem Digitalgeld-Bezug gelöst und wird für immer mehr Branchen interessant. Die Blockchain („Blockkette“) vernetzt dezentrale Computersysteme, um unterschiedlichste Transaktionen fälschungssicher in ihrer genauen Reihenfolge zu erfassen. Die Informationen der verbundenen Computersysteme werden blockweise abgespeichert, damit alle Netzwerk-Beteiligten einen Zugriff auf die Informationen haben und die Transaktionen vollständig überprüfen können. So entsteht eine völlig transparente Datenbank.

Jerewan - Omnia Mining galt zuletzt im rasch expandierenden Geschäft des Kryptominig als außerordentlich gut aufgestellt. Robert Velghe, dem Macher hinter Omnia, war es gelungen über persönliche Beziehungen zur Familie von Armeniens starkem Mann Sersch Sargsjan eine außerordentlich gut klingende Sell-Story zu verkaufen: Hier in Armenien entstünde die "Largest Cryptocurrency Mining Farm in the world" (Quelle: http://www.armenia.com.au/news/International-News/English/62146/Largest-Cryptocurrency-Mining-Farm-in-the-world-to-be-built-in-Armenia------2-billion-to-be-invested). Doch nun verlor Velghe kurzerhand seinen politischen Verbündeten im knapp 3 Millionen Einwohner zählenden kleinen Land im Einflussbereich von Russland, Iran und der Türkei. Die demokratischen Defizite, aber vor allem wohl Interessen der großen Nachbarländer waren ausschlaggebend für den raschen Abgang des schon lange angezählten Sersch Sargsjan (Hinweis: https://www.tagesschau.de/ausland/armenien-189.html).