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Torgau – Der Dresdner Stadtrat Jens Baur wurde am vergangenen Samstag auf einem Parteitag der NPD Sachsen von den Delegierten offiziell zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Der 37-Jährige, der das Amt seit dem Rücktritt von Holger Szymanski im Juli 2015 kommissarisch ausübte, trat ohne Gegenkandidat an und wurde mit rund 85 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt. Baur ist auch Landesgeschäftsführer der sächsischen NPD und damit einzig verbliebener hauptamtlicher Funktionär der rechten Partei auf Landesebene.

Dresden – Im üblichen Jubelton teilte die NPD Dresden am Donnerstag mit, dass sie im Rahmen einer „harmonischen Jahreshauptversammlung“ einen neuen Vorstand gewählt habe. In seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wurde demnach der örtliche Stadtrat Jens Baur, der den Kreisverband der Rechtsaußen-Partei bereits seit 2007 führt. Auch bei den übrigen Vorstandsmitgliedern handelt es sich weitestgehend um das alte Personal.

Plauen – Etwa 400 Menschen nahmen am Freitag in Plauen an einer Anti-Asyl-Demonstration teil, die von NPD-Funktionären als Initiative „Plauen wehrt sich“ angemeldet worden war. Neben bekannten Kadern der Partei wie dem Landesvorsitzenden Jens Baur, dem Vogtland-Kreisrat Arne Schimmer und dem Stadtrat David Köckert aus dem benachbarten Greiz (Thüringen) trat erstmals auf einer öffentlichen Kundgebung die mittlerweile über die Grenzen des rechten Milieus hinaus bekannte Moderatorin Emma Stabel auf.

Dresden – Die Polizei ist am Mittwochabend in Dresden mit Pfefferspray gegen Gegner einer NPD-Demonstration vorgegangen, als diese versucht hatten, eine Absperrung zu durchbrechen. Dabei handelte es sich nach Polizeiangaben um Anhänger der Partei „Die Linke“, die sich den Rechten unter dem Motto „Politischer Streik als eine Form demokratischer Mitbestimmung“ entgegenstellen wollten. 260 Personen schlossen sich dem Aufzug an.

Dresden – Wie das konservative Nachrichtenportal DERFFLINGER (www.derfflinger.de) berichtet, hielt der frühere NPD-Landtagsabgeordnete Arne Schimmer auf dem Jahreskongress der Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) die Laudatio auf den 87-jährigen Publizisten Hans-Dietrich Sander, dem die Ulrich-von-Hutten-Medaille verliehen wurde. Die nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz „größte rechtsextreme Kulturvereinigung in Deutschland“ vergibt den Preis in jedem Jahr an Persönlichkeiten, die sich aus ihrer Sicht „besonders stark für die Freiheit der Meinungsäußerung und die historische Wahrheit in der Zeitgeschichte eingesetzt“ haben.