Login

sachsen-depesche.de

Berlin - Die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) nahm das 70. Jubiläum des Grundgesetzes zum Anlass, eine Broschüre mit „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD“ unter dem reißerischen Titel „Demokratie in Gefahr“ herauszubringen. Auf 80 Seiten wird hier im Grunde nichts Neues geliefert: der Großteil besteht aus den ewig gleichen Stereotypen, um den Teufel AfD an die Wand zu malen. Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende AfD-Bundesschatzmeister Frank Pasemann (Jahrgang 1960) kommentiert die Broschüre wie folgt:

Leipzig - Zwei Kitas in Leipzig streichen Schwein vom Speiseplan und verbieten den Kindern Gummibärchen. 300 Kinder werden jetzt wohl gezwungen, ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten wegen 2(!) muslimischen Kindern zu ändern und sich der Minderheit anzupassen bzw. sich deren „Werten“ zu unterwerfen.

Dresden - Mit dem Ergebnis der Europawahl 2019 musste die sächsische CDU abermals erkennen, dass ihr die AfD vor allem im südöstlichen Sachsen den ersten Platz in der Wählergunst im Land streitig macht. Aber nach den Verlusten bei der Europa- und der Kommunalwahl am Sonntag zeigt sich der CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Michael Kretschmer, kämpferisch. „Dieses Ergebnis muss ein Weckruf sein, auch an die eigenen Leute“, so Kretschmer.

Dresden - Die Freien Demokraten zählen sich in Sachsen zu den Gewinnern der Kommunalwahlen: Nach derzeitigem Stand wird die FDP ihr Ergebnis von 2014 verbessern können. Ihre besten Ergebnisse erzielten die Freidemokraten im Vogtlandkreis (9,8 Prozent) sowie in den Städten Dresden (voraussichtlich 7,5) und Chemnitz (7,4). In der Landeshauptstadt erreichte die FDP im Wahlkreis 4 von FDP-Landeschef Holger Zastrow ein Ergebnis von 19,8 Prozent – er selbst bekam über alle Parteien hinweg das beste Stimmergebnis aller Dresdner Stadtratskandidaten.

Samstag, 02 März 2019 23:36

PEGIDA am 25. Februar am Hauptbahnhof

in Politik

Dresden – 173. Kundgebung der PEGIDA in der Landeshauptstadt. Ein Montagabend wie andere auch. An die 1000 Demonstranten sind zum Wiener Platz gekommen, um den Tiraden der drei Stammsprecher zu lauschen. Wenig Neues, doch hinter all dem Wortgetöse eine kaum unterdrückte Wut auf die AfD, verbunden mit dem Mantra, allein via Straßenprotest habe „Gesicht zeigen“ Sinn. So bemängelt Wolfgang Taufkirch die Sitzungsdisziplin der Bundestagsabgeordneten, könne hier aber „auch die AfD“ nicht ausnehmen. Für Lutz Bachmann gehe Protest „nur auf der Straße“, sich auf Wahlen zu verlassen, wäre der „falsche Weg“. Erschreckend sei, wie viele Bürger „meckern, aber nicht handeln“ und die illegale Migration ignorierten, meint Siegfried Däbritz im Anschluß.

Seite 1 von 36