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Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Lufthansa AG haben am Mittwoch eine Vereinbarung über kurzfristige Kostenentlastungen und mehr Wachstum unterzeichnet. Nach Ansicht der beiden Unternehmen ermöglicht das Papier zudem den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Zuletzt war gemunkelt worden, die Chemie zwischen den Konzernen stimme nicht mehr, nachdem Fraport dem Billigflieger Ryanair großzügige Rabatte bei den Start- und Landegebühren eingeräumt hatte. Lufthansa verlagerte daraufhin einen Teil seiner A380-Flotte an den Münchner Flughafen (siehe: https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/a380-erstflüge-ab-münchen-gehen-nach-los-angeles,-peking-und-hongkong.html).

Toulouse – Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat eine Großbestellung aus dem Iran an Land gezogen. Wie der stellvertretende iranische Verkehrsminister Asghar Fachrieh Kaschan erklärte, hat Teheran 118 neue Maschinen, darunter 16 Langstreckenflieger des Typs A350 sowie weitere Maschinen der Typen A320, A330, A340 und A380, bei dem in Toulouse (Frankreich) ansässigen Unternehmen in Auftrag gegeben. Die Verträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar wurden letzte Woche im Rahmen eines Staatsbesuchs des iranischen Präsidenten Hassan Rohani in Paris besiegelt.