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Montag, 20 August 2018 21:27

26. August: „Tag des offenen Barockschlosses“ + Antik in Proschwitz

Meißen – Das Weingut Schloss Proschwitz ist das älteste privat bewirtschaftete Weingut in Sachsen. Bis zur Reformation im Besitz der Meißner Bischöfe, kam einst ein großer Teil des sächsischen Messweins aus den Proschwitzer Weinbergen. Der Kursächsische Hofmarschall Carl Friedrich von Berlepsch erwarb das Anwesen 1790, durch Erbschaft fiel es an die Familie von Carlowitz. Schließlich heiratete Reichsgraf Clemens zur Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld 1901 auf Proschwitz ein, ehelichte die Friederike von Carlowitz. Während des Zweiten Weltkrieges waren hier Kinder aus bombengefährdeten Regionen untergebracht. Ab 1990 kaufte Georg Prinz zur Lippe die elterlichen Weinberge und das 1945 enteignete Schloss zurück, wo nun nach umfangreichen Sanierungsarbeiten Konzerte, Tagungen und Hochzeiten stattfinden.

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Montag, 20 August 2018 21:23

ARD trimmt Zuschauer und Gebührenzahler auf Vorschulniveau

in Medien

Frankfurt/Main - Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist der frühe Sonntagabend für die Politik reserviert. Nicht, dass es an allen anderen Wochentagen anders wäre. Die Politik hat im Grunde immer den ersten Zugriff auf das Programm. Doch am Sonntag zur Abendbrotzeit wird ihr die ganz große Bühne aufgestellt. Dann drängt die ARD mit dem altehrwürdigen “Bericht aus Berlin” in die Wohnzimmer, dessen Titel daran erinnert, dass hier früher Journalistisches geboten wurde, als der Bericht noch aus Bonn kam. Beim ZDF, das einstmals mit “Bonner Perspektiven” aufzuwarten wusste, heißt der zwanzigminütige Werbeblock der Politik längst ganz profan “Berlin direkt”. Die beiden Formate unterscheiden sich nur wenig. Stets geht es darum, links-grüne Parteienvertreter hochleben zu lassen und deren konservative Gegenüber in die Pfanne zu hauen. Das immer gleiche Drehbuch sieht außerdem kurze Einspielfilme vor, in denen dem Zuschauer gesagt wird, was er gut zu finden und welche Politik er zu unterstützen hat. Seit einiger Zeit haben die beiden Magazine das Internet entdeckt. Und so gehört inzwischen auch ein Facebook-Auftritt dazu. Der “Bericht aus Berlin” hat es bis heute allerdings gerade einmal auf rund 25.000 Abonnenten geschafft – nicht besonders viel für eine Sendung, bei der regelmäßig mehr als eine Million Zuschauer einschalten. Offenbar hat die “Generation Tagesschau” mit dem Internet  nicht viel am Hut. Sie meidet Facebook & Co. – und erhält sich so ihren Glauben an die öffentlich-rechtlichen Wahrheiten.

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