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sachsen-depesche.de

Dienstag, 08 September 2015 18:24

Asylzustrom: Leipzig wird ein zweites München

in Politik

Leipzig – Es sind unbeschreibliche Szenen, die sich derzeit auf dem Münchner Hauptbahnhof abspielen. Täglich treffen unzählige Sonderzüge mit Tausenden von Flüchtlingen aus Budapest und anderen Städten ein. Die Menschen drängen aus den überfüllten Waggons auf die Bahnsteige und werden dann von Polizei und Hilfskräften zu der provisorischen Notaufnahmestelle im Nordteil des Bahnhofs geführt. Allein am vergangenen Wochenende trafen binnen 48 Stunden rund 20.000 Menschen ein, die strenggenommen illegal einreisen, weil sie über einen sicheren Drittstaat nach Deutschland kommen. Der Zustrom an Asylbewerbern ist kaum noch zu bewältigen.

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Dienstag, 08 September 2015 15:27

TU Dresden: Jeder elfte Erwachsene in Sachsen ist überschuldet

Dresden – Laut einer aktuellen Studie der TU Dresden waren im vergangenen Jahr im Freistaat rund 320.000 Menschen überschuldet. Demnach hatte jeder elfte Sachse über 18 Jahre Probleme, seine Rechnungen zu bezahlen. Das sind 10.000 Personen mehr als 2013, womit Sachsen unter allen Bundesländern den drittgrößten Anstieg bei den Überschuldungen zu verzeichnen hat. Als überschuldet gilt eine Person, wenn sie längerfristig nicht in der Lage ist, mit dem eigenen Einkommen laufende Ausgaben zu bestreiten oder Kredite zu tilgen und zugleich kein Vermögen hat, das gegen die Schulden aufgerechnet werden kann. Bundesweit gelten 9,9 Prozent als überschuldet.

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Dienstag, 08 September 2015 15:19

ifo Institut sieht Osten ökonomisch weiter hinten

Dresden – Nach Ansicht des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung werden die neuen Bundesländer den westdeutschen auch in den nächsten Jahrzehnten ökonomisch hinterherhinken. „Alles spricht dafür, dass Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren nicht aufholen kann“, so Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden. Das Bruttoinlandsprodukt im Osten verharre schon seit 1995 bei 75 Prozent des westdeutschen Durchschnitts.

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Dienstag, 08 September 2015 15:14

Veronika Bellmann (CDU): „GRW bleibt das wichtigste Instrument zur Förderung strukturschwacher Regionen“

Berlin – Vor dem Hintergrund der Kürzungen bei den Mitteln aus den EU-Strukturfonds und des Wegfalls der Investitionszulage hat für strukturschwache Regionen die Bedeutung der Gelder aus dem Bundesfördertopf GRW (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) deutlich zugenommen. Sachsen erhält in der Förderperiode 2014-2020 mit derzeit 112,4 Millionen Euro knapp 20 Prozent der bundesweit zur Verfügung stehenden Mittel, die vom Freistaat in gleicher Höhe kofinanziert werden müssen. Sowohl Kommunen als auch Unternehmen profitieren von den Geldern, mit denen Investitionen zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur angekurbelt werden sollen.

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