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Dienstag, 29 September 2015 17:02

Veranstaltung von „Compact“ zur Asyl- und Flüchtlingskrise in Dresden

in Politik

Dresden – Rund 200 Besucher fanden sich am vergangenen Donnerstag zu einer Veranstaltung des „Compact“-Magazins mit Chefredakteur Jürgen Elsässer und dem Verleger Götz Kubitschek ein. Thema der Veranstaltung war „Asyl. Die Flut – Wo soll das enden?“ Neben der Vorstellung des neuen „Compact“-Sonderheftes zur Asyl- und Flüchtlingskrise erlebten die Besucher eine spannende Diskussion über die Möglichkeiten des demokratischen Widerstandes gegen die herrschende Asylpolitik. Jürgen Elsässer machte dabei deutlich, dass die gewaltfreien Proteste ganz klar auf das Ziel gerichtet sein müssen, die Regierung zu stürzen. Zudem hatten der „Compact“-Chef und sein Gastreferent am Ende noch eine Überraschung parat.

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Dienstag, 29 September 2015 14:00

Die Auswirkungen der VW-Krise auf Sachsen

Chemnitz/Zwickau – Laut dem Chemnitz Automotive Institute (CATI) wird der VW-Abgasskandal auch in Sachsen nicht folgenlos bleiben. Volkswagen unterhält drei Standorte mit insgesamt 10.000 Mitarbeitern im Freistaat: das Fahrzeugwerk in Zwickau, die Automobilmanufaktur in Dresden und das Motorenwerk in Chemnitz. Vor allem in Zwickau, wo etwa 7.900 Werksmitarbeiter Golf- und Passat-Modelle mit Benzin- und Dieselmotoren fertigen, wird der Skandal um die Manipulationen der Abgasmessungen bei Diesel-Fahrzeugen noch in den kommenden zwei bis drei Jahren spürbar sein. Schon 2015 dürfte der Zielwert von 300.000 produzierten Neuwagen deutlich verfehlt werden, wie das CATI, eine Forschungseinrichtung der TU Chemnitz, voraussagt.

Ein erstes Signal dafür seien laut CATI-Direktoriumsmitglied Werner Olle die rückgängigen VW-Diesel-Verkaufszahlen auf Online-Plattformen. Bei sämtlichen Modellen des Wolfsburger Autobauers brachen die Verkaufszahlen um knapp 15 Prozent ein. Die Auswirkungen der Krise auf das Chemnitzer Werk mit seinen etwa 1.750 Mitarbeitern schätzt CATI hingegen als eher gering ein, weil dort ausschließlich Benzinmotoren und lediglich einige Baugruppen für Dieselmotoren produziert werden. Auch die Gläserne Manufaktur in Dresden mit rund 500 Mitarbeitern dürfte unberührt bleiben. Dort wird die Endmontage des VW-Premiummodells Phaeton verrichtet.

Dennoch rechnet das Chemnitzer Institut mit Investitionszurückhaltung des Mutterkonzerns an allen drei VW-Standorten in Sachsen. Wegen des Absatzrückgangs bei Dieselfahrzeugen und enormer Kostensteigerungen durch Rückrufaktionen, Strafzahlungen und Regressforderungen wird das Unternehmen überall Einsparungen vornehmen müssen. „Dies könnte auch zu schmerzlichen Korrekturen bei Neuvorhaben in der Region führen“, so CATI-Direktor Olle. Zusätzlich könnten auch die sächsischen Zulieferer-Firmen mit ihren rund 25.000 Beschäftigten unter Druck geraten. Bis zum Jahresende sind die Auftragsbücher der Automobil-Zulieferer nach Angaben des CATI zwar voll, doch spätestens ab Anfang 2016 dürfte sich die VW-Krise auch in dieser Branche niederschlagen.

Trotz ihrer Prognosen sehen die Chemnitzer Forscher die Lage nicht allzu pessimistisch. „Die VW-Krise wird in Sachsen nicht zu einer Automobilkrise ausufern“, so Werner Olle. Bei Michael Stopp, Branchenfachmann der Industrie- und Handelskammer Zwickau, ist sogar Optimismus angesagt. „Ich gehe zwar davon aus, dass der Absatz erst einmal nach unten geht“, meint Stopp. In drei bis vier Monaten dürfte er nach Ansicht des IHK-Experten aber wieder das vorherige Niveau erreicht haben.

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Dienstag, 29 September 2015 13:33

Neue Asyl-Standorte im Landkreis Meißen

Riesa – Der Kreistag des Landeskreises Meißen hat auf seiner Sitzung letzte Woche in Riesa zahlreiche neue Standorte für Asylbewerberheime beschlossen. Für die entsprechende Vorlage des Landratsamtes stimmten 34 Kreisräte, dagegen votierten 19, darunter die Mandatsträger der AfD und der NPD sowie Teile von Freien Wählern und erstmals auch der CDU.

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