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Limbach-Oberfrohna wappnet sich

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen auch beim Tag der Sachsen

Donnerstag, 01 September 2016 22:13

Dresden – Wie schon beim Stadtfest in Dresden wird es auch beim Tag der Sachsen in Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau) verschärfte Sicherheitsvorkehrungen geben. Zum größten Volksfest des Freistaates werden am kommenden Wochenende bis zu 250.000 Besucher erwartet.

Wie Ordnungsbürgermeister Carsten Schmidt (CDU) mitteilte, sieht das rund 400 Seiten starke Sicherheitskonzept unter anderem Videoüberwachung in ausgewählten Bereichen, ein Drohnenverbot sowie die Kontrolle von Rucksäcken und Taschen vor. Einlassschleusen seien nicht vorgesehen, die Kontrollen sollen stichprobenartig erfolgen.

Ein Rucksackverbot gebe es nicht, Schmidt bat die Besucher jedoch darum, ihre Rucksäcke zu Hause zu lassen, um die Arbeit der rund 200 Sicherheitskräfte zu erleichtern. „Wir versuchen alles, um den Limbachern und ihren Gästen ein gutes Sicherheitsgefühl geben zu können“, so Schmidt. „Die ultimative Sicherheit wird es aber nicht geben.“

Der Zwickauer Polizeipräsident Reiner Seidlitz erklärte, dass es zwar keine konkreten Hinweise auf mögliche Terroranschläge gebe, jedoch besteh eine latente Terrorgefahr, die auch den Tag der Sachsen betreffe. Veranstaltungsmanager Frank Schröder von der Agentur Schröder, die sowohl das Dresdner Stadtfest als auch den Tag der Sachsen organisiert, versuchte indes, die Bevölkerung zu beruhigen. „Man geht auf ein sicheres Fest, man kann sich hier wohlfühlen. Da braucht man überhaupt keine Ängste zu haben, weil hier überall Ansprechpartner da sind. Ich glaube, so gut, wie dieses Fest abgesichert ist, ist in Sachsen kaum eine andere Stelle an diesem Wochenende abgesichert“, so der Eventexperte gegenüber dem MDR.

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