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Doppelinterview mit OB Dirk Hilbert (FDP) und Tourismusbürgermeisterin Annekatrin-Klepsch (Linke)

Neues „Dresden Magazin“ widmet sich auch der Pegida-Problematik

Mittwoch, 08 Februar 2017 01:33
Dirk Hilbert Dirk Hilbert Quelle: hilbert-fuer-dresden.de

Dresden – Vor wenigen Tagen ist das neue „Dresden Magazin“ mit einer Auflage von 330.000 Exemplaren in deutscher und englischer Sprache erschienen. Das von der stadteigenen Dresden Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Tempus Corporate GmbH produzierte Magazin ist zentraler Bestandteil der Imagekampagne „Dresden. Neues entdecken“, die die sächsische Landeshauptstadt als „Stadt des Aufbruchs und der Erneuerung“ präsentieren soll. Das Heft liegt einer Abo-Teilauflage der Wochenzeitung „Die Zeit“, der „Neuen Zürcher Zeitung“ und dem Wiener „Standard“ bei. Außerdem soll es über Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland verteilt werden.

Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, erklärte zu der inzwischen sechsten Ausgabe der Imagebroschüre: „Mit unserem neuen Dresden Magazin laden wir alle Leserinnen und Leser ein, die sächsische Landeshauptstadt neu zu entdecken. Dabei ist es uns wichtig, mit den Reportagen neue Geschichten über unsere schöne Stadt mit großer Geschichte zu erzählen, dabei glaubwürdig zu sein und aktuelle, auch kritische Fragestellungen offen zu diskutieren.“

Dass dabei auch aktuelle Herausforderungen der Stadt (Stichwort: Pegida) thematisiert werden, findet Bunge wichtig. „Wir schauen selbstverständlich primär auf die Stärken unserer Stadt, stellen interessante Menschen, spannende Themen und erfolgreiche Projekte dar, welche die Leser interessieren könnten. Aber wir verschweigen auch nicht, was unsere Stadtgesellschaft derzeit bewegt und wie wir mit unseren aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen umgehen. In den kommenden Monaten stehen in Dresden großartige Events wie die Eröffnung des sanierten Kulturpalastes, das 40-jährige Jubiläum der Dresdner Musikfestspiele oder auch das Reformationsjubiläum an. Diese Highlights möchten wir mit vielen Menschen teilen und laden nach Dresden ein – zum Genießen, zum Arbeiten, zum Leben“, so die Dresdner Marketingchefin.

Das aktuelle „Dresden Magazin“ bietet ein buntes Potpourri von Informationsbeiträgen, aktuellen Reportagen und Interviews. Unter anderem werden die neuen Bühnen der Stadt im Kraftwerk Mitte und im Kulturpalast vorgestellt und präsentiert erstmals die sanierten Bereiche des Dresdner Residenzschlosses, die ab April für Besucher zugänglich sein werden. Es kommen verschiedene Dresdner Persönlichkeiten zu Wort, so Dr. Marion Ackermann, die neue Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen, oder Gianaurelio Cuniberti, Professor für Materialwissenschaft und Nanotechnik an der Fakultät für Maschinenwesen der TU Dresden. Außerdem geht das Magazin der Frage nach, warum sich Pegida ausgerechnet in Dresden formieren konnte. Dazu gibt es unter der Überschrift „Was ist bloß mit dieser Stadt los?“ ein Doppelinterview mit Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke).

Das neue „Dresden Magazin“ ist auch in einer Online-Version unter www.dresden.de/dresdenmagazin abrufbar. Anders als bei den Social-Media-Kanälen wie www.facebook.com/visit.dresden oder www.twitter.com/visit_dresden gebe es hier, wie Bettina Bunge betonte, „durch die blogähnliche Struktur die Möglichkeit, inhaltlich stärker in die Tiefe zu gehen, Geschichten zu erzählen und so emotional nachhaltig zu überzeugen.“

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