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JU-Chef Rainer Burgold kritisiert „ideologische Forderungen auf Kosten der lokalen Unternehmen“

Junge Union Leipzig gegen Verbot von Heizpilzen

Freitag, 14 April 2017 02:59
Gasbetriebener Heizpilz Gasbetriebener Heizpilz Quelle: wikimedia.org | Hermann Hammer | CC-BY SA 1.0

Leipzig – Die Leipziger Junge Union hat sich gegen das von Linken und Grünen geforderte Verbot von Heizpilzen ausgesprochen. „Stoppt diese Ideologiedebatten und Verbote auf Kosten der Wirtschaft“, so die CDU-Jugendlichen ungewohnt kämpferisch in einer Pressemitteilung. „Es zeigt sich hier abermals, dass die Grünen und Linken Verbotsparteien sind, die ihre ideologischen Forderungen auf Kosten der lokalen Unternehmen umsetzen wollen. Dass ein solches Verbot auch wirtschaftliche Folgen und eine Einschränkung für die Gäste mit sich bringt, wird einfach ignoriert“, so der JU-Kreisvorsitzende Rainer Burgold.

Heizpilze seien fester Bestandteil der Gastronomie- und Barszene in Leipzig, wo es, etwa auf der Karli oder im Barfußgässchen, ein ausgeprägtes Nachtleben gebe, argumentiert die Junge Union in Übereinstimmung mit der IHK Leipzig, die schon im vergangenen Jahr erklärte, dass die jetzige freiwillige Regelung vollkommen ausreichend sei. Außerdem sei zu bezweifeln, „dass die vorhandene Anzahl an Heizpilzen in Leipzig überhaupt das bedrohliche Ausmaß annimmt, welches durch Rot-Grün propagiert wird“. Man brauche „nicht immer mehr ideologiegetriebene Verbote und Regelungen“. Eine „globale Erderwärmung und das Sterben von Eisbären“ werde durch ein Verbot von Heizpilzen nicht abgewendet werden, so die CDU-Jugend abschließend.

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