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Streit um Drogen-Entkriminalisierungsforderung der JuliA Sachsen

Jörg Urban (AfD) bezeichnet FDP-Jugend als „benebelte Jungliberale“

Dienstag, 05 Juli 2016 18:34
Jörg Urban, MdL Jörg Urban, MdL Quelle: AfD Dresden

Dresden – Offenbar als Reaktion auf einen Bericht der SACHSEN DEPESCHE über die Forderung der sächsischen FDP-Jugend nach Entkriminalisierung des Drogenkonsums (http://www.sachsen-depesche.de/politik/crystal-sächsische-fdp-jugend-fordert-entkriminalisierung-des-drogenkonsums.html) hat der Dresdner Stadtrat Jörn Urban (AfD) der Jungliberalen Aktion (JuliA) und ihrem Vorsitzenden Philipp Hartewig vorgeworfen, die gesundheitlichen Gefahren, die vom Rauschgiftkonsum ausgehen, zu verkennen. „Gerade mit Blick auf die stark ansteigende Zahl der Abhängigen von Crystal Meth in Sachsen ist eine solche Forderung töricht“, so Urban, der für die AfD auch im Sächsischen Landtag sitzt.

Crystal führe bereits nach sehr kurzer Zeit zu einem starken psychischen und physischen Verfall der Konsumenten, hieß es – einen Wortlaut aus dem Text der SACHSEN DEPESCHE übernehmend – dazu in einer Pressemitteilung der AfD Dresden. „Polizei und Justiz sind gut beraten, wenn Sie weiter und noch konsequenter gegen Drogenhändler vorgehen. Denn nicht nur des öffentliche Dealen, wie beispielsweise am Wiener Platz, sondern auch die Beschaffungskriminalität bereiten uns zusehend Sorge“, erklärte Urban.

Seinen Stadtratskollegen Holger Zastrow (FDP), der Landeschef der Liberalen in Sachsen ist, forderte Urban in diesem Zusammenhang auf, Stellung zu beziehen, „ob die Jugendorganisation nicht vielleicht besser die Finger von den Drogen lassen sollte“. In der Überschrift der AfD-Pressemitteilung wurden Hartewig und seine Mitstreiter von der JuliA als „benebelte Jungliberale“ bezeichnet.

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