Login

sachsen-depesche.de

Freigegeben in Regional

Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

Ekel-Alarm in Potsdam: „Südländer“ onanieren und pinkeln in Schwimmbecken

Montag, 08 August 2016 20:15
Ekel-Alarm in Potsdam: „Südländer“ onanieren und pinkeln in Schwimmbecken Bildquelle: PIXABAY.COM

Potsdam – Gerade erst sorgte eine Landtagsanfrage, die offenbarte, dass die sexuellen Übergriffe in sächsischen Schwimmbädern stark zugenommen haben, für Unmut (http://www.sachsen-depesche.de/politik/deutliche-zunahme-sexueller-übergriffe-in-sächsischen-schwimmbädern.html), nun zeigt ein neuer Fall – diesmal aus Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam –, wie ungehemmt manche Zeitgenossen ihrer sexuellen Triebbefriedigung in öffentlichen Badeanstalten inzwischen nachgehen.

Aktuell sucht die Potsdamer Kriminalpolizei Zeugen eines Vorfalls, der sich bereits am 25.Juli 2016 ereignet hat: Eine 56-jährige Frau wollte zusammen mit ihrem Enkel einen Tag am Heiligen See nordöstlich des Stadtzentrums zwischen der Berliner Vorstadt und dem Neuen Garten verbringen. Gegen 14:00 Uhr erschienen an dem Badesee fünf junge Männer, die von der Besucherin als „Südländer“ beschrieben wurden.

Schon nach kurzer Zeit begannen sie, wie es im Polizeibericht heißt, „vor der Familie und weiteren Badegästen öffentlich, für alle sichtbar, sich an den entblößten Geschlechtsteilen zu manipulieren“. Erst nachdem mehrere Badegäste die Täter aufforderten, ihre sexuellen Handlungen zu unterlassen, verließen die jungen Männer den Ort des Geschehens. Zwei Männer aus der Gruppe sollen zum Abschied, so die Polizei, noch „provokatorisch ins Wasser uriniert haben“.

Die Polizeiinspektion Potsdam sucht nun Zeugen des Vorfalls und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0331 5508-1224 oder per Kontaktformular im Internet: www.polizei.brandenburg.de.

Artikel bewerten
(16 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten