Login

sachsen-depesche.de

Freigegeben in Regional

Fünfter liberaler Oberbürgermeister der Landeshauptstadt

Dresden: Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow gratuliert Parteifreund Dirk Hilbert zur Amtseinführung

Freitag, 04 September 2015 20:08
Dirk Hilbert Dirk Hilbert Quelle: hilbert-fuer-dresden.de

Dresden – Bislang war er nur Interimschef im Dresdner Rathaus, am Donnerstag wurde Dirk Hilbert (FDP) vereidigt und feierlich in sein Amt als gewählter Oberbürgermeister eingeführt. Was viele nicht wissen: Der 1971 in der Landeshauptstadt geborene Diplom-Wirtschaftsingenieur ist bereits das fünfte liberale Oberhaupt der sächsischen Elbmetropole. Vor ihm regierten bereits Paul von 1877 bis 1895 Alfred Stübel (NLP), von 1915 bis 1931 Bernhard Blüher (DVP), von 1931 bis 1933 Wilhelm Külz (DDP) und von 2001 bis 2008 Ingolf Roßberg (FDP) die Stadt. Hilbert war bei der Oberbürgermeisterwahl allerdings nicht als FDP-Kandidat angetreten, sondern wurde vom Verein „Unabhängige Bürger für Dresden“ nominiert.

Anlässlich der feierlichen Amtseinführung von Hilbert erklärte Holger Zastrow, Mitglied im Bundespräsidium der FDP, Vorsitzender der FDP Sachsen und Vorsitzender der FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat: „Mit Dirk Hilbert bekommt Dresden einen hervorragenden und erfahrenen Kommunalpolitiker an die Spitze. Er hat in der Vergangenheit als Wirtschaftsbürgermeister und Erster Bürgermeister bewiesen, dass er selbst schwierige Aufgaben meistern kann und die Chance und das Talent hat, die seit einiger Zeit tief gespaltene Stadtgesellschaft wieder zu einen. Die Dresdner haben diese Hoffnung und seine bisherigen Leistungen für die Stadt bei der Oberbürgermeisterwahl mit einem ganz klaren Votum honoriert. Wir wünschen ihm von Herzen viel Erfolg in schwierigen Zeiten, stets die notwendige Unterstützung an der Seite, Gesundheit, Kraft und Glück.“

Neben der Amtseinführung von Hilbert hatten die Stadträte in Dresden am Donnerstag ein umfangreiches Programm zu absolvieren. Das Dauerthema Asyl stand gleich zweimal auf der Tagesordnung, nämlich als TOP 21 „Übernahme der Kosten für Asyl beim Freistaat einfordern“ (Antrag der FDP) und als TOP 22 „Notfallplanung zur Asylbewerberunterbringung“ (Antrag der CDU).

Artikel bewerten
(5 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten