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Sexuelle Übergriffe in Bädern haben sich verdoppelt

Drei Sex-Attacken von Migranten auf sächsische Frauen in nur einer Woche

Samstag, 09 Juli 2016 18:18

Limbach-Oberfrohna/Chemnitz – Der Bundestag verabschiedete am Freitag eine deutliche Verschärfung des Sexualstrafrechts, gerade auch mit Blick auf Vorfälle wie zu Silvester in Köln, wo Frauen aus einem regelrechten Mob von Nordafrikanern heraus sexuell belästigt und bestohlen wurden. Allein drei Vorfälle, die sich in den letzten Tagen in Sachsen ereigneten, zeigen die Notwendigkeit einer härteren Gangart gegenüber Sex-Ganoven.

In Limbach-Oberfrohna (Landkreis Zwickau) kam es am Mittwoch zum zweiten Mal binnen von 14 Tagen zu einem sexuell motivierten Übergriff auf eine Frau. Am helllichten Tag, kurz nach 17 Uhr, war eine Joggerin auf einem Waldweg in der Nähe der Siedlung am Friedhof unweit des Saunabades unterwegs, als sie plötzlich von hinten attackiert, zu Boden gerissen und begrapscht wurde. Nur aufgrund ihrer heftigen Gegenwehr ließ der Täter von ihr ab und gab Fersengeld. Das Opfer beschrieb den Mann als etwa 20- bis 25 Jahre alten Südländer.

Offenbar gibt es Parallelen zu einem weiteren Vorfall rund zwei Wochen vorher an gleicher Stelle. Betroffen war damals eine Spaziergängerin, die plötzlich einem unbekannten Mann umklammert und dabei unsittlich berührt wurde. Auch hier flüchtete der Sex-Gangster nach heftiger Gegenwehr in Richtung Saunabad. Die Täterbeschreibung: Etwa 1,70 Meter groß, 20-25 Jahre alt, schlanke Gestalt, rundliches Gesicht, kurze, schwarze Haare, dunkelbraune Augen, südländisches Aussehen. Möglicherweise hat ein und derselbe Täter zweimal zugeschlagen.

Einen Tag nach der zweiten Sex-Attacke von Limbach-Oberfrohna ist am Donnerstagmorgen in Chemnitz eine 46-jährige Frau in einer Kleingartenanlage an der Carl-von-Ossietzky-Straße von einem Exhibitionisten belästigt worden. Wie die Polizei dazu mitteilte, hatte der Mann seine Hose heruntergelassen und onanierte vor der Frau, die sofort die Flucht ergriff. Auch hier deutet die Täterbeschreibung auf einen Südländer hin. Das Opfer beschrieb den Mann als etwa 18 Jahre alt und rund 1,75 Meter groß. Er sei von schmächtiger Gestalt, habe einen Oberlippenhart und kurze dunkle Haare.

Ebenfalls in Chemnitz kam es bereits am Dienstag zu einem anderen Sex-Vorfall, der für den Täter, einen 27-jährigen Pakistaner, weniger glimpflich ausging. Der Migrant verfolgte gegen 22:45 Uhr zunächst eine 33-jährige Frau am Rathaus, griff sie dann an und versuchte, sich sexuell an ihr zu vergehen. Allerdings war er an die Falsche geraten, denn bei der Frau handelte es sich um eine Zivilpolizistin, die im Rahmen ihrer Arbeit bei der Operativen Einsatzgruppe gerade inkognito die Innenstadt kontrollierte.

Mit einem gekonnten Tritt in den Unterleib wehrte sich die Beamtin gegen die Zudringlichkeit des Pakistaners und schlug ihn so in die Flucht. Danach informierte sie umgehend ihre Kollegen, die den ausländischen Sex-Ganoven „am gekrümmten Gang“ erkannten und ihn an einer nahen Haltestelle festnahmen. Die MOPO sprach politisch unkorrekt von einem „schmerzhaften Integrationskursus“, der Täter wurde nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Drei bekannt gewordene Sex-Attacken innerhalb von nur einer Woche in Sachsen – solche Nachrichten müssen einen beunruhigen. Und nicht nur das: Laut Medienberichten hat sich die Zahl der sexuellen Übergriffe in sächsischen Bädern in den letzten beiden Jahren fast verdoppelt. Während im gesamten letzten Jahr 18 Fälle erfasst wurden, waren es im ersten Halbjahr 2016 bereits 17 Sexattacken, davon 15 durch Asylbewerber verübt. Eine Verschärfung des Sexualstrafrechts allein dürfte kaum ausreichen, um den auch im Freistaat zunehmenden sexuellen Übergriffen auf Frauen entgegenzuwirken.

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