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Ab September wieder für den Verkehr freigegeben

Die Dresdner Albertbrücke

Montag, 08 August 2016 16:11
Letzte Wochen vor der Freigabe: Die Dresdner Albertbrücke Letzte Wochen vor der Freigabe: Die Dresdner Albertbrücke Quelle: Bert Wawrzinek

Dresden – Bald ist es soweit, endlich. Voraussichtlich ab 5. September 2016, nach zwei Jahren und drei  Monaten Sanierungsdauer, können Autos und Straßenbahnen die Elbquerung zwischen Neustadt und Johannstadt, die den Namen König Alberts von Sachsen (1828-1902) trägt, wieder uneingeschränkt befahren. Bis dahin werden 21 Millionen Euro verbaut worden sein, wovon das Land Sachsen 75 Prozent zur Verfügung stellt. Seit 1877 ist die Albertbrücke erstmalig grundhaft saniert und um 3,60 auf 22,20 Meter verbreitert worden.

Das 325 Meter lange, in 14 Steinbögen ausgeführte Bauwerk wurde von 1875 bis 1877 unter Leitung von Stadtbau-Oberingenieur Karl Manck als König-Albert-Brücke errichtet. Von der Wehrmacht am 7. Mai 1945 teilweise gesprengt, war die Brücke schon im Juli 1946 wiederhergestellt und hieß während der DDR „Brücke der Einheit“. 1990 votierte der Dresdner Stadtrat für den Namen Albertbrücke.

Mit einer täglichen Verkehrsbelastung von durchschnittlich 20.000 Kraftfahrzeugen,  den leistungsstarken Straßenbahnlinien 6 und 13, nahezu 9.000 Radfahrern sowie zahllosen Fußgängern besitzt die Albertbrücke eine hohe Verkehrsbedeutung und bleibt insbesondere für den Radverkehr die wichtigste Elbbrücke unserer Stadt.

Für die Dresdner wird mit der Wiederinbetriebnahme auch eine verkehrstechnische Leidenszeit zu Ende gehen, die mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, Teil- und Vollsperrungen – und nicht nur mit dem kürzlich überstandenen „Geländerstreit“ – zeitweise possenhafte Züge angenommen und gut zehn Jahre angedauert hat.

Bildunterschrift: Baustelle und Stadtsilhouette - ein reizvoller Kontrast | Quelle: Bert Wawrzinek

Baustelle und Stadtsilhouette - ein reizvoller Kontrast
Quelle: Bert Wawrzinek

Letzte Änderung am Montag, 08 August 2016 16:39
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