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Ortstermin bei Vattenfall in Weißwasser

CDU Görlitz stellt sich hinter Braunkohle und Nochten II

Samstag, 25 Juni 2016 01:41
Octavian Ursu (r.) und der Vorstand der CDU Görlitz beim Ortstermin in Nochten Octavian Ursu (r.) und der Vorstand der CDU Görlitz beim Ortstermin in Nochten Quelle: CDU Görlitz

Weißwasser – Nahezu zeitgleich mit dem Berliner Treffen von Michael Kretschmer (CDU) und Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) in Sachen Braunkohle (http://www.sachsen-depesche.de/politik/michael-kretschmer-cdu-wirbt-bei-kanzleramtsminister-peter-altmaier-für-braunkohle.html) hat sich der Kreisvorstand der Görlitzer CDU bei seiner Junisitzung hinter Nochten II und den Tagebau in der Lausitz gestellt.

Die Sitzung fand – was durchaus ein gewisses Geschmäckle hat – beim Stromriesen Vattenfall in Weißwasser statt. Der Vorstand der Görlitzer Union traf sich dort mit Vertretern des Konzerns und der Arbeitnehmerschaft, um, wie es in einer Pressemitteilung der CDU Görlitz heißt, über „die Zukunft der Braunkohle im Landkreis, aktuelle Entwicklungen in der Energiepolitik und ihre Auswirkungen sowie die wirtschaftspolitische Zukunft des Unternehmens“ zu sprechen.

Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Görlitz, Octavian Ursu, erklärte dazu: „Der Tagebau Nochten hat uns anschaulich vor Augen geführt, dass die Braunkohle eine wichtige Säule der Wirtschaft im Landkreis ist.“ Man brauche die Braunkohle auch weiterhin „als zuverlässigen und kostengünstigen Partner der erneuerbaren Energien“. Andernfalls werde die Energiewende unbezahlbar und würde damit letztlich scheitern. „Eine vernünftige Strukturentwicklung der Lausitz gelingt nur mit und nicht gegen die Braunkohle“, so der Görlitzer CDU-Kreisvorsitzende.

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