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Meißner Land

26. August: „Tag des offenen Barockschlosses“ + Antik in Proschwitz

Montag, 20 August 2018 21:27
Neobarocke Pracht: Schloss Proschwitz Neobarocke Pracht: Schloss Proschwitz Quelle Jörg P. Korczynsky

Meißen – Das Weingut Schloss Proschwitz ist das älteste privat bewirtschaftete Weingut in Sachsen. Bis zur Reformation im Besitz der Meißner Bischöfe, kam einst ein großer Teil des sächsischen Messweins aus den Proschwitzer Weinbergen. Der Kursächsische Hofmarschall Carl Friedrich von Berlepsch erwarb das Anwesen 1790, durch Erbschaft fiel es an die Familie von Carlowitz. Schließlich heiratete Reichsgraf Clemens zur Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld 1901 auf Proschwitz ein, ehelichte die Friederike von Carlowitz. Während des Zweiten Weltkrieges waren hier Kinder aus bombengefährdeten Regionen untergebracht. Ab 1990 kaufte Georg Prinz zur Lippe die elterlichen Weinberge und das 1945 enteignete Schloss zurück, wo nun nach umfangreichen Sanierungsarbeiten Konzerte, Tagungen und Hochzeiten stattfinden.

Zum „Tag des offenen Barockschlosses“ am 26. August 2018 öffnen sich die Proschwitzer Portale, werden Führungen durch das Areal geboten (Treffpunkt am Weinstand unter dem Hauptportal). In den Mittagsstunden kann man im Festsaal klassische Klaviermusik genießen. Kunst- und Antiquitäten, darunter erlesenes Meißner Porzellan, gibt es vor barocker Kulisse von 10.00 – 18.00 Uhr. "Geschichten vom sächsischen und Meißner Wein" erzählt Jürgen Naumann, der jeweils 11.00 und 13.00 Uhr zu einer Weinbergwanderung einlädt. (3 €, Treffpunkt am Fuße der Proschwitzer Katzenstufen hinter dem Meißner Weinhafen). Für das leibliche Wohl sorgen Wildspezialitäten, Crepes, Langos, Thüringer Bratwurst und selbstredend Weine aus Proschwitz.

Weitere Informationen: http://www.schloss-proschwitz.de

Letzte Änderung am Dienstag, 21 August 2018 22:33
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