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INSA-Befragung glaubt an Wirkung auf Landtagswahl

Wahlkämpfer Hans-Georg Maaßen soll CDU Sachsen zwei Prozentpunkte gebracht haben

Freitag, 13 September 2019 22:45
Wahlkämpfer Hans-Georg Maaßen soll CDU Sachsen zwei Prozentpunkte gebracht haben Quelle: INSA Consulere

Dresden - Eine brandneue INSA-Umfrage bestätigt offenbar die Position der WerteUnion in der Debatte um die Wahlkampfauftritte von Hans-Georg Maaßen für die CDU in Sachsen. Demnach haben auf die Frage „Haben Sie bei der Landtagswahl aufgrund des Einsatzes des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen die CDU gewählt?“ rund zwei Prozent der befragten sächsischen CDU-Wähler mit „Ja“ geantwortet. Laut INSA ist also davon auszugehen, dass die CDU ohne den Wahlkämpfer Hans-Georg Maaßen zwei Prozentpunkte weniger erzielt hätte.

Die INSA-Umfrage widerlegt negative Medienberichte zur Wahlkampfrolle Hans-Georg Maaßens

Verschiedene Medien hatten kurz nach der Wahl kolportiert, Hans-Georg Maaßen habe der CDU im Wahlkampf geschadet. Diese Darstellung wird durch die INSA-Ergebnisse widerlegt. Diesen zufolge hat sich das Engagement Maaßens für die CDU sehr wohl bezahlt gemacht.

Die INSA-Ergebnisse legen außerdem nahe, dass die CDU einen signifikanten Anteil an AfD-Wählern hätte zurückgewinnen können, wenn Hans-Georg Maaßen aus deren Sicht mehr Einfluss in der CDU hätte. Die WerteUnion sieht ein wichtiges strategisches Ziel der Unionsparteien darin, zur AfD abgewanderte Wähler zurückzugewinnen.

Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion: „Allen Unkenrufen zum Trotz hat sich die Wahlkampfhilfe durch Hans-Georg Maaßen und die WerteUnion für die CDU bezahlt gemacht. Die negative Darstellung unserer Wahlkampfbemühungen durch einige Medien sehen wir auf Basis der INSA-Ergebnisse als widerlegt an. Mittlerweile schreiben die Unionsparteien serienmäßig Wahlverluste. Dieser traurige Umstand zeigt deutlich auf, dass sich ein Umgarnen linker Wählerschichten auf Dauer einfach nicht lohnt. Die WerteUnion spricht sich deshalb nach wie vor in aller Schärfe gegen eine Koalition mit den Grünen aus.“

Letzte Änderung am Freitag, 13 September 2019 22:52
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