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AfD-Jugend setzt politische Akzente

Vorstand der JA Sachsen wählt Julien Wiesemann zum Generalsekretär

Mittwoch, 01 Juli 2015 17:16
Mitglieder der JA Sachsen. Ganz rechts: Der neue Generalsekretär Julien Wiesemann Mitglieder der JA Sachsen. Ganz rechts: Der neue Generalsekretär Julien Wiesemann Quelle: Junge Alternative Sachsen

Dresden – Am Dienstag konstituierte sich der zuvor in Siebenlehn (Landkreis Mittelsachsen) neugewählte sächsische Landesvorstand der Jungen Alternative (JA). Neben notwendigen Formalien wie der Verabschiedung einer Geschäftsordnung wurden auch die Aufgaben im Vorstand verteilt. Wichtigste Neuerung ist die Einsetzung eines Generalsekretärs zur Koordinierung und besseren Strukturierung der Vorstandsarbeit. Der JA-Landesvorstand übertrug dieses Amt einstimmig dem 23-jährigen Studenten Julien Wiesemann. Der Nachwuchspolitiker aus Nossen ist zudem Pressereferent des AfD-Landesverbandes und Pressesprecher des JA-Bundesverbandes.

Außerdem wurde eine erste politische Presseerklärung veröffentlicht, in der sich die JA Sachsen als Reaktion auf die Einführung sogenannter „Homo-Ampeln“ (Ampeln auf denen homosexuelle Paare abgebildet sind) für die Einführung von „Familien-Ampeln“ ausspricht. Hierzu erklärte der stellvertretende JA-Landesvorsitzende Peter Beier: „Die Akzeptanz von Homosexuellen in der Gesellschaft ist bereits sehr hoch und von einer Diskriminierung kann nicht mehr die Rede sein. Es ist daher völlig unnötig, derartige Symbole einzuführen. Oftmals handelt man damit dem eigentlichen Zweck zuwider, indem man durch derartig übertriebene Symbole eher ablehnende Effekte erzeugt. Viel wichtiger jedoch ist es derzeit, die Akzeptanz von Kindern und Familien in unserem Land wieder zu erhöhen, leben wir doch in einer Zeit mit sehr geringen Geburtenraten, die bereits jetzt ein demografisches Problem darstellen. Dieser Trend der zurückgehenden Geburten ist auch darauf zurück zu führen, dass viele junge Frauen unter extremem Karriere- und Leistungsdruck stehen und sich keine Kinder mehr anschaffen wollen. Auch die Aussage, man wolle seine Freiheit nicht verlieren, hört man in letzter Zeit des Öfteren von jungen Paaren, wenn es um den Nachwuchs geht.

Solange es erfolgreiche Klagen gegen Kinder-„Lärm“ auf Spielplätzen gebe und Kinder ein Armutsrisiko darstellten, könne nicht von einer kinder- und familienfreundlichen Politik gesprochen werden. „Wenn es also schon Symbolik im Straßenverkehr braucht, um gesellschaftspolitische Akzente zu setzen, wäre die Einführung einer Familienampel das richtige Zeichen! Kinder sind die Zukunft unseres Landes und eine wunderbare Bereicherung für die Gesellschaft und für jede einzelne Familie“, so Beier.

Letzte Änderung am Freitag, 03 Juli 2015 16:43
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