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Budapest lehnt auch deshalb EU-Zwangsquoten ab

Ungarn hat über 500 Millionen Euro zur Grenzsicherung ausgegeben

Dienstag, 13 Dezember 2016 23:25
Ungarn hat über 500 Millionen Euro zur Grenzsicherung ausgegeben Ungarn hat über 500 Millionen Euro zur Grenzsicherung ausgegeben

Budapest – Ungarn hat seit Beginn der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 mehr als 500 Millionen Euro zur Sicherung der ungarischen und europäischen Grenzen ausgegeben. Dies teilte der ungarische Regierungssprecher Zoltán Kovács vor wenigen Tagen im Fernsehprogramm des staatlichen Senders M1 mit.

Kovács bekräftigte dabei den Standpunkt der ungarischen Regierung, die auch weiterhin dafür eintrete, die EU-Außengrenzen gegen illegale Zuwanderung zu verteidigen und stattdessen die Grenzen innerhalb der EU möglichst unkontrolliert zu halten, um die Bewegungsfreiheit für alle Unionsbürger zu garantieren.

Darüber hinaus lehne Ungarn auch weiterhin EU-Zwangsquoten für die Verteilung von Migranten ab. Laut dem Regierungssprecher dürfe es lediglich freiwillige Quoten geben. Man müsse sich in Brüssel eben auch vor Augen führen, welche hohen Ausgaben Ungarn hatte, um die Einhaltung der EU-Gesetze zu gewährleisten, betonte Kovács abschließend.

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