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„Weder inhaltlich noch methodisch aussagekräftig“

Thomas Hartung (AfD) bezeichnet aktuelle Rechtsextremismus-Studie als „Fake-Forschung“

Mittwoch, 24 Mai 2017 23:37
Dr. Thomas Hartung, stv. Landesvorsitzender der AfD Sachsen Dr. Thomas Hartung, stv. Landesvorsitzender der AfD Sachsen Quelle: AfD Sachsen

Dresden – Die AfD Sachsen hat die von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegebene Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland (als „staatlich finanzierte Fake-Forschung“ bezeichnet. „Weder inhaltlich noch methodisch ist das Machwerk auch nur ansatzweise aussagekräftig“, so der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Thomas Hartung.

Es sei unwissenschaftlich, von zwei Regionen in Sachsen und Thüringen auf die gesamten neuen Bundesländer zu schließen. Außerdem entbehrten lediglich 40 qualitative Interviews als Grundlage jeglicher Repräsentativität. Hartung weiter: „Es ist drittens ein Unding, als Gesprächspartner vor allem Vertreter der Linken, Grünen und der SPD in einer merkwürdigen Mischung aus Anonymität und Nicht-Anonymität zu befragen. Aber es ist vor allem ein Unding, dass unter den genannten Namen nicht alle echt sind: von der MdL bis zum Freitaler Stadtrat.“

Der Germanist und frühere Hochschuldozent kritisierte darüber hinaus die Autorenqualifikation als unzureichend. „Von den aufgeführten sechs Verfassern neben Prof. Walter sind drei wissenschaftliche und drei gar nur studentische Hilfskräfte – d.h. selbst noch im Ausbildungsprozess zu sozialwissenschaftlichen Methoden. Das merkt man dem Untersuchungsdesign – leider – an. Falls die Daten aus dieser Studie überhaupt etwas taugen, dann dazu, die negativen Stereotype und Vorurteile von politisch Linksstehenden über ‚Rechte‘ zu illustrieren. Der Verdacht liegt nahe, dass hier Ergebnisse herbeigeforscht wurden, die von vornherein feststanden, aber von der Bundesregierung als Beweis dafür verkauft wurde, dass und warum Ostdeutschland anfälliger für Rechtsextremismus sei. Das ist für eine Regierung beschämend und unwürdig“, so Hartung abschließend.

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