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Landeschef Martin Dulig erwartet positiven „Schulz-Effekt“

SPD Sachsen wählt Daniela Kolbe zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl

Sonntag, 12 März 2017 15:35
Daniela Kolbe (MdB), Generalsekretärin der SPD Sachsen Daniela Kolbe (MdB), Generalsekretärin der SPD Sachsen Quelle: www.daniela-kolbe.de

Nossen – Die sächsische SPD hat am Sonnabend auf einem Parteitag in Nossen ihre Liste zur Bundestagswahl aufgestellt. Zur Spitzenkandidatin wählten die Delegierten die Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe. Die 37 Jahre alte Physikerin und Generalsekretärin der sächsischen Sozialdemokraten aus Leipzig erreichte ein Ergebnis von 88,6 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Auf den weiteren Plätzen folgen Sachsens früherer Wirtschaftsminister Thomas Jurk (88,1%) aus dem Landkreis Görlitz, der wie die nachfolgenden Kandidaten Susann Rüthrich aus dem Landkreis Meißen (77,6%), Detlef Müller (92,1%) aus Chemnitz und Simone Raatz (97,5%) aus Mittelsachsen bereits im Bundestag sitzt. Als erster „Neuling“ folgt auf Platz 6 der Dresdner Stadtrat und SPD-Vorsitzende Richard Kaniewski (62,3%).

Die Landesliste der SPD Sachsen vervollständigen schließlich Uta Strewe (94,7%), Jens Katzek (84,7%), Rüdiger Kleinke (73,3%), Mario Pecher (72%), Christian Avenarius (74,7%), Sören Wittig (85,3%), Ronny Kienert (77,3%), Markus Bergforth (92%), Eric Holtschke (86,7%) und Klaus Wolframm (88%).

Vor der Wahl der Kandidaten hatte SPD-Landeschef und Wirtschaftsminister Martin Dulig das Wort an die rund 80 Delegierten des Parteitags gerichtet. Mit Martin Schulz als Kanzlerkandidat sei das Thema Gerechtigkeit und damit der Markenkern der SPD wieder in aller Munde. „Gerechtigkeit ist auch der Grund, warum das Zutrauen in die SPD wieder gewachsen ist“, so Dulig.

Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 landete die sächsische SPD mit 14,6 Prozent der Stimmen hinter der CDU und den Linken auf dem dritten Platz. Alle Direktmandate gingen seinerzeit an die Union.

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