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Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) warnt vor Agressionspotenzial nordafrikanischer Insassen

So hoch wie nie: 25,8 Prozent Ausländeranteil in den sächsischen Gefängnissen

Donnerstag, 12 Januar 2017 18:02
So hoch wie nie: 25,8 Prozent Ausländeranteil in den sächsischen Gefängnissen Bildquelle: PIXABAY.COM

Dresden – Laut Angaben von Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) sitzen derzeit im Freistaat 3.441 Personen in einer Justizvollzugsanstalt (JVA) ein. Von diesen Insassen sind 887 – und damit 25,8 Prozent – keine deutschen Staatsbürger. Damit ist der Anteil ausländischer Häftlinge in sächsischen Gefängnissen so hoch wie nie zuvor.

Den höchsten Ausländeranteil unter Gefängnisinsassen weist mit 49,2 Prozent die JVA Görlitz auf, gefolgt von Leipzig mit 41,3 Prozent. Unter den Ausländern ist Tunesien mit 122 Inhaftierten das häufigste Herkunftsland, gefolgt von Tschechien und Polen. Die Unterbringung der Häftlinge aus den nordafrikanischen Staaten stellt die Justizvollzugsbeamten laut Medienberichten vor ganz neue Herausforderungen, da insbesondere das Aggressionspotenzial dieser Gruppe gravierend sei. Für die Schließer sollen deswegen bald Helme und stichsichere Westen angeschafft werden. 

Justizminister Gemkow dazu gegenüber der „Bild-Zeitung“: „Bei den Nordafrikanern ist die Neigung zur Selbstschädigung stark ausgeprägt. Es wird durchaus Druck ausgeübt, um Hafterleichterungen zu erpressen. In der Intensität ist das neu für die Bediensteten der JVAen.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 12 Januar 2017 19:32
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