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Kommen die Gewalttäter per Flugzeug nach Deutschland?

Schwere Migranten-Krawalle auf der griechischen Ägäis-Insel Chios

Samstag, 19 November 2016 17:53
Griechische Polizei geht gegen randalierende Migranten auf der Insel Chios vor Griechische Polizei geht gegen randalierende Migranten auf der Insel Chios vor Quelle: YouTube (Screenshot)

Chios/München – Weitgehend unbeachtet von der hiesigen medialen Öffentlichkeit ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der griechischen Insel Chios zu schweren Krawallen zwischen Migranten und Einheimischen gekommen. Wie die griechische Onlinezeitung „Ta Nea“ berichtete, sollen gewalttätige Nordafrikaner zunächst das Flüchtlingscamp Souda in Brand gesetzt haben, danach in ein Feuerwerksgeschäft eingedrungen sein und die gestohlene Pyrotechnik dann auf Einheimische und ihre Wohnhäuser geworfen haben. Dabei sei massiver Schaden an parkenden Pkw und Geschäften angerichtet worden.

Laut „Na Tea“ setzten sich die griechischen Inselbewohner mit Eisenstangen und Holzknüppeln gegen die randalierenden und brandschatzenden Migranten zur Wehr. Einige Häuser von Anwohnern des Flüchtlingslagers Souda, das selbst fast vollständig zerstört wurde, fingen Feuer, mehrere Personen wurden verletzt. Augenzeugenberichten zufolge verfügten einige der Migranten sogar über sogenannte Taser, also Elektroschickpistolen, wobei unklar ist, wie diese in ihren Besitz gelangt waren. Erst durch das Eingreifen der griechischen Aufstandspolizei konnte nach stundenlangen Krawallen die Ordnung wieder hergestellt werden.

In den „Hotspots“ auf den Ägäischen Inseln halten sich derzeit über 14.000 Migranten auf, Platz ist jedoch offiziell nur für höchstens 7.000. An diesen Orten sollen gemäß dem EU-Türkei-Abkommen die Asylanträge bearbeitet und die Migranten im Ablehnungsfall anschließend zurück in die Türkei geschickt werden. Das funktioniert jedoch immer noch nicht einwandfrei.

Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ wurden seit Inkrafttreten des Abkommens im März 2016 nur 643 Migranten in die Türkei abgeschoben. Stattdessen werden inzwischen sogar Charterflüge bereitgestellt, um die vermeintlichen oder tatsächlichen Flüchtlinge zu Tausenden nach Deutschland zu schaffen (http://www.bayern-depesche.de/politik/bundesregierung-lässt-jeden-monat-1-000-asylanten-per-charterflug-nach-deutschland-fliegen.html). Die Krawalle auf der Insel Chios haben laut Behördenvertretern keinerlei Auswirkung auf das Asylverfahren der Beteiligten. Viele der an den Ausschreitungen Beteiligten könnten also demnächst mit dem Flugzeug in München landen.

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