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Holger Zastrow spricht von „Comeback der sächsischen Freidemokraten“

Sachsens FDP will mindestens zwei Bundestagsmandate erringen

Donnerstag, 15 Juni 2017 18:58
Holger Zastrow, FDP Sachsen Holger Zastrow, FDP Sachsen Quelle: www.fdp-sachsen.de

Dresden – Die sächsische FDP hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 mindestens zwei Mandate zu erringen und bis Ende 2018 die Zahl der Mitglieder im Freistaat um 10 Prozent auf rund 2.200 steigern. Dies teilte der vor kurzem neu gewählte Landesvorstand der sächsischen Liberalen nach seiner Strategieklausur am 9. und 10. Juni 2017 im Waldhotel „Forsthaus Dröschkau“ in Belgern-Schildau (Landkreis Nordsachsen) mit.

FDP-Landeschef Holger Zastrow wies darauf hin, dass die FDP Sachsen bei den Mitgliederzahlen derzeit „die beste Entwicklung seit 2013“ erlebe. „Dieser Rückenwind wird uns helfen, um ein richtig starkes Landesergebnis bei der Bundestagswahl zu erkämpfen und unseren Beitrag zu leisten, dass den Freien Demokraten der Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag gelingt“, so der Dresdner weiter. Möglich seien zwei bis vier Bundestagsmandate für sächsische Freidemokraten, zeigte sich Zastrow überzeugt.

Außerdem erklärte Sachsens FDP-Chef nach der Klausurtagung: „Die Freien Demokraten sind der klarste Kontrast zu einer satten und selbstzufriedenen CDU, zu umverteilenden linken Parteien sowie zu einer rückwärtsgewandten und intriganten AfD. Wir wollen Partner all derjenigen Bürger sein, die aus eigener Kraft anpacken und für sich und unser Land etwas erreichen wollen. Dafür brauchen wir einen Politikwechsel für mehr persönlichen Freiheiten und weniger staatliche Gängelung, echten Fortschrittsgeist bei Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur, eine nationale Qualitätsoffensive im Bildungswesen sowie eine spürbare steuerliche Entlastung für Bürgerinnen und Bürger.“

Die Bundestagswahl sei „der erste Meilenstein für das Comeback der sächsischen Freidemokraten“. Man richte bereits den Blick auf die kommende Kommunal- und Landtagswahl. „Nach den schwierigen Wahljahren 2013/2014 wollen wir 2019 den Wiedereinzug in den Landtag schaffen und die Zahl unserer derzeit 320 kommunalen Mandate deutlich steigern“, erklärte Zastrow abschließend.

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