Login

sachsen-depesche.de

Freigegeben in Politik

Klaus Leroff (CDU) sieht Bringschuld der Migranten

Sächsische Senioren-Union (SU) unterstützt „Berliner Erklärung“

Mittwoch, 24 August 2016 18:08
Logo der Senioren Union Logo der Senioren Union Quelle: Senioren-Union der CDU Deutschlands

Pirna – Die sächsische Senioren-Union (SU), die die Interessen der älteren Generation innerhalb der CDU vertritt, hat sich hinter die „Berliner Erklärung“ gestellt, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière und seine Unionsländerkollegen und damit auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) am letzten Freitag verabschiedet haben. „In der sogenannten Berliner Erklärung der CDU-Länderinnenminister sehen wir viele sicherheitsrelevante Forderungen der Senioren-Union verwirklicht und werden deren Umsetzung nach Kräften unterstützen“, so Klaus Leroff, Vorsitzender der Senioren-Union Sachsen am Rande einer Veranstaltung der CDU in Pirna.

Insbesondere das Vorhaben einer personellen Aufstockung der Polizei entspricht den Vorstellungen der SU. Damit einhergehen müsse aber auch eine Verbesserung der Ausrüstung und Bewaffnung sowie der technischen Fähigkeiten, hieß es aus Kreisen der Senioren-Union. Der Ausbau der Videoüberwachung an Flughäfen, Bahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen und eine immer wieder geforderte stärkere Polizeipräsenz auf der Straße könnten zusätzliche, wichtige Schritte zur Vorbeugung und Aufklärung von Verbrechen sein, unterstrich Leroff.

Außerdem sagte der Chef der sächsischen CDU-Senioren: „Lange Lebenserfahrung macht Seniorinnen und Senioren besonders vorsichtig und sicherheitsbewusst. Dennoch stehen sie manchen Situationen oft hilflos gegenüber. Beispiele dafür sind der sogenannte Enkeltrick, Haustür- und Telefongeschäfte, betrügerische Trickverkäufe und Ähnliches. Neuerdings und zunehmend gehören auch Betrügereien über das Internet dazu. Wir begrüßen deshalb, dass mit einer Personalaufstockung die bewährte Präventionsarbeit der Polizei in diesen Bereichen auch in Sachsen wie bisher fortgesetzt werden kann.“

Zur Integrationsdebatte erklärte Leroff in Pirna, dass auch eine Bringschuld der Asylbewerber bestehe. „Wer hier Bürger des Landes werden will, der muss wissen, dass der sich dem Grundgesetz vorbehaltlos unterordnen muss", so der Vorsitzende der SU Sachsen, der von 1990 bis 2004 dem Sächsischen Landtag angehörte.

Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten