Diese Seite drucken
Freigegeben in Politik

Klaus Leroff (CDU) fordert Sprachschutz per Grundgesetz

Sächsische Senioren-Union hadert mit zunehmendem „Denglisch“ im Sprachgebrauch

Dienstag, 18 Oktober 2016 13:11
Logo der Senioren Union Logo der Senioren Union Quelle: Senioren-Union der CDU Deutschlands

Pirna – Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Sachsen, Klaus Leroff, hat ein Bekenntnis zur deutschen Sprache im Grundgesetz gefordert. „In der Bundesrepublik ist die deutsche Sprache, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht verfassungsrechtlich geschützt“, so Leroff. Auch mit Blick auf die Zuwanderung sei das Bekenntnis zur deutschen Sprache unverzichtbar und schaffe Gemeinsamkeit und Identität.

Leroff kritisierte in diesem Zusammenhang den wachsenden Anteil von englischsprachigen Begriffen („Denglisch“) in der Alltagssprache. Außerdem sprach sich der Chef der sächsischen CDU-Senioren dafür aus, die deutsche Sprache als dritte Amtssprache auf allen europäischen Ebenen zu verankern. Obwohl 100 Millionen EU-Bürger Deutsch als Muttersprache hätten, beherrschten allein Englisch und Französisch die Sprachpraxis der EU. „Die Benachteiligung unserer Nationalsprache führt auch zu Nachteilen für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, erklärte Leroff.

Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Schlagwörter:

Das Neueste von Michael Krug

Ähnliche Artikel

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten