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Philipp Hartewig mit 93 Prozent als JuliA-Vorsitzender bestätigt

Sächsische FDP-Jugend mit neuem Vorstand

Freitag, 17 Februar 2017 02:55
Der neue Landesvorstand der JuliA Sachsen mit dem Vorsitzenden Philipp Hartewig (4.v.r.) Der neue Landesvorstand der JuliA Sachsen mit dem Vorsitzenden Philipp Hartewig (4.v.r.) Quelle: JuliA Sachsen (Facebook)

Leipzig – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) hat am vergangenen Wochenende in Leipzig einen neuen Vorstand gewählt. Mit 93 Prozent im Amt des Vorsitzenden der sächsischen FDP-Jugendorganisation bestätigt wurde der Jura-Student Philipp Hartewig (22), der für die Liberalen auch als Direktkandidat zur Bundestagswahl in Mittelsachsen antritt. „Ich freue mich über das große Vertrauen der Mitglieder. Jetzt heißt es für uns anpacken und den Bundestagswahlkampf zu bestreiten. Auf uns warten spannende Monate und ich hoffe, dass unsere Mühen im September belohnt werden“, erklärte Hartewig nach seiner Wiederwahl.

Die neuen stellvertretenden Vorsitzenden der JuliA sind die Dresdner Sven Künzel (22) für den Bereich Organisation, Benjamin Lange (25) für den Bereich Programmatik und Malene Materne (23) für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Beisitzer Domenico Decker (21) und Colin Jakob (26) aus Chemnitz, Lukas Kamratzki (25) aus Dresden sowie Judith Münch (22) und Luise Schulze (20) aus Leipzig komplettieren den neuen Vorstand.

Neben der Wahl des neuen Vorstandes stand auf dem JuliA-Landeskongress auch ein Leitantrag zur Wahlkampfführung auf der Tagesordnung. In dem mehrheitlich angenommenen Antrag sprechen die sächsischen Jungliberalen ihrem Mitglied Maximilian Schikore-Pätz (27) die Unterstützung bei seiner Kandidatur für Listenplatz 2 der sächsischen FDP-Landesliste zur Bundestagswahl aus. Weiterhin werden die Die Direktkandidaten Philipp Hartewig (WK Mittelsachsen) und Christoph Blödner (WK Dresden/Bautzen II) von der Jungliberalen Aktion unterstützt.

Aufregung gab es am Sonnabend, als der Tagungsort, das A+O Hostel am Leipziger Hauptbahnhof, wegen eines verdächtigen Pakets und einer Sprengstoffwarnung kurzfristig evakuiert werden musste. Später stellte sich die Sache als schlechter „Scherz“ heraus. Ein Unbekannter habe eine Attrappe hinterlegt und ein Schriftstück hinterlassen, in dem von hochexplosivem Material die Rede gewesen sei, hieß es dazu. Die Polizei sucht nun nach dem Tatverdächtigen, einem 56-jährigen Mann aus Westdeutschland, der Gast in dem Hostel war. Nach der Entwarnung konnte der JuliA-Kongress fortgesetzt werden.

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