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Demo der „Initiative Heimatschutz“

Münchner Islamkritiker Michael Stürzenberger trat in Meißen auf

Samstag, 08 August 2015 16:09
BAYERN DEPESCHE informiert über Michael Stürzenberger in Meißen BAYERN DEPESCHE informiert über Michael Stürzenberger in Meißen Quelle: BAYERN DEPESCHE

Meißen – Mehr als 500 Bürger aus der Region folgten am vergangenen Mittwoch dem Aufruf der asylkritischen „Initiative Heimatschutz“ zu einer Demonstration in Meißen. Als Hauptredner trat der bekannte Islamkritiker Michael Stürzenberger aus München aus. Außerdem ergriffen Organisatorin Nancy Kanzok und ein lokaler Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD) das Wort.

Das unabhängige Nachrichtenportal BAYERN DEPESCHE berichtete über den Auftritt Stürzenbergers in der sächsischen Weinstadt: „Stürzenberger begrüßte die versammelte Bürgerschaft mit den Worten ‚Hallo Meißen! Hallo Sachsen! Hallo Deutschland!‘ und lobte angesichts des ‚hemmungslosen Asylmissbrauchs‘ den Widerstandsgeist der Menschen im Osten, die sich noch auf die Straße trauten. Mit Blick auf ‚Hunderttausende Asyl-Missbraucher‘ forderte er die Bundestagsparteien auf, endlich Politik im Sinne des Schriftzuges am Reichstagsgebäude zu machen, nämlich die Politik ‚dem deutschen Volke‘ zu widmen. In freier Rede sprach Stürzenberger von einer ‚Völkerwanderung aus Afrika‘ und wandte sich mit scharfen Worten gegen die gängige Mediendarstellung von ‚traumatisierten Flüchtlingen‘; stattdessen handele es sich weitgehend um ‚aggressive und testosteron-gesteuerte junge Männer‘.

Zum Islam äußerte Stürzenberger: „Wer den Islam-Chip im Kopf hat, verachtet alle Nicht-Muslime – egal, ob Christen oder Atheisten.“ Und wer wie Angela Merkel erkläre, dass der Islam zu Deutschland gehöre, könne auch gleich sagen: „Die Schafe gehören zum Metzger.“ Die BAYERN DEPESCHE weiter: „Nach seiner Merkel-Kritik brandeten rhythmische ‚Merkel-muss-weg‘-Rufe auf. Der Bayer, der sich bei seinen sächsischen Zuhörern sichtbar wohl fühlte, forderte gegen den ‚linken Ungeist‘ eine „Gegenbewegung von unten, eine Gegenbewegung des gesunden Menschenverstandes“. Er schloss unter großem Applaus mit den Worten: ‚Wir sind das Volk! Wir sind die Guten!‘“

Die Berichterstattung der „Sächsischen Zeitung“ über die Demo in Meißen am Tag darauf las sich wie folgt: „Der bayrische Rechtspopulist Michael Stürzenberger erklimmt als Hauptredner die niedrige Bühne. Die Kritik am Islam ist seit Jahren sein Thema. Routiniert spult er einen Katalog an Stereotypen ab. Hunderttausende triebhafte Muslime lässt er vor seinen Zuhörern nach Deutschland marschieren – mit dem Auftrag, das christliche Abendland zu vernichten und die hübschen Meißnerinnen zu schänden. ‚Wollt Ihr das‘, brüllt Stürzenberger in die Menge. ‚Nein‘ und ‚Buh‘, kommt es zurück. Jeder Muslim sei ein Terrorist. In diesem Satz fasst Stürzenbergers seinen halbstündlichen Monolog zusammen. Beifall und Nicken aus dem Publikum.“

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