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Bundesinnenminister führt 21-köpfige Vorschlagsliste an

Landesvorstand der CDU Sachsen schlägt Thomas de Maizière als Spitzenkandidat zur Bundestagswahl vor

Dienstag, 21 Februar 2017 22:36
Dr. Thomas de Maizière Dr. Thomas de Maizière Quelle: cducsu.de | Laurence Chaperon | CC BY-SA 3.0

Dresden – Der Landesvorstand der sächsischen CDU um Landeschef und Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat vor wenigen Tagen seinen Vorschlag für die Landesliste zur Bundestagswahl beschlossen. Nominiert für Platz 1 wurde Bundesinnenminister Thomas de Maizière, auf den Plätzen 2 und 3 folgen die beiden langjährigen Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz und Katharina Landgraf. Die Landesliste der sächsischen Union zur Bundeswahl wird am 18. März 2017 im Rahmen einer Landesvertreterversammlung in Dresden gewählt.

Auf den weiteren sieben Plätzen der insgesamt 21-köpfigen Vorschlagsliste des CDU-Landesvorstands folgen Yvonne Magwas, Carsten Körber, Thomas Feist, Veronika Bellmann, Klaus Brähmig, Frank Heinrich und Markus Reichel. Wen die Führung der sächsischen Union außerdem gerne im Bundestag sehen möchte, kann man unter www.cdu-sachsen.de nachlesen.

Nach dem Beschluss erklärte der Generalsekretär der CDU Sachsen, der Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer: „Die Wahl am 24. September wird eine Richtungsentscheidung für unser Land. Deutschland steht in einem sich rasch verändernden internationalen Umfeld vor großen Herausforderungen: ökonomisch, sicherheits- und gesellschaftspolitisch. Besonders auf der Hut müssen wir sein vor unzulässige Vereinfachungen und populistischer Effekthascherei. Die Zusammenhänge in unserer globalisierten Welt sind hochkomplex und wir werden im Wahlkampf deutlich machen, dass die Union die richtigen Antworten auf die Fragen der Zukunft hat. Deutschland und unsere Bundeskanzlerin sind Stabilitätsanker in dieser unruhigen Zeit. Das darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.“

Auch für Sachsen als Hochtechnologie- und Industrieland stehe viel auf dem Spiel. Es bedürfte einer ambitionierten und nachhaltigen Innovations- und Forschungspolitik ebenso wie einer Stärkung des ländlichen Raumes als Arbeits- und Lebensort inklusive flächendeckendem schnellem Internet. „Das Ziel der sächsischen Union zur Bundestagswahl ist klar: Wir wollen wieder alle Direktmandate in Sachsen gewinnen und mit einem guten Ergebnis dazu beitragen, dass Angela Merkel unsere Bundeskanzlerin bleibt“, so Kretschmer, der auch Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist.

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