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Wieviel vertuschte man in Peking?

Hinrich Rohbohm (WerteUnion) fordert aus Coronakrise klare Konsequenzen in China-Politik

Freitag, 17 April 2020 16:21

Berlin - Die WerteUnion, konservative Basisbewegung innerhalb der CDU und CSU, kritisiert die chinesische Informationspolitik zu Corona und fordert eine außenpolitische Neuausrichtung gegenüber der Volksrepublik China.

Die WerteUnion verlangt von der Bundesregierung sowie der EU-Kommission, die Volksrepublik China zu mehr Informationstransparenz bezüglich der Corona-Pandemie aufzufordern. Die Europäische Union müsse einen freien Zugang zu wissenschaftlichen Erhebungen erhalten. Zudem solle ein freier Austausch von europäischen und chinesischen Fachwissenschaftlern sowie die Erforschung von erregernahen Tieren ermöglicht werden. Hierdurch erhofft sich die WerteUnion neue Erkenntnisse zu COVID-19, die dabei helfen, Impfungen oder Medikamente gegen das Virus zu entwickeln.

Hinrich Rohbohm (Jahrgang 1971), stellvertretender Bundesvorsitzender der WerteUnion, erklärte: „Das aus Wuhan stammende Corona-Virus hat sich mittlerweile zu einer globalen Pandemie entwickelt. Die Weltwirtschaft steht vor einer schweren Rezession. Dass die chinesische Regierung sich weiterhin intransparent zeigt, was die Untersuchung der Herkunft und initialen Ausbreitung betrifft, ist mehr als beunruhigend. Gerade jetzt wäre es im Interesse aller, wenn Fachleute aus allen betroffenen Ländern frei zu dem Thema forschen und publizieren. Sollte sich die chinesische Regierung weiterhin nicht kooperativ zeigen, muss die deutsche und europäische Außenpolitik daraus spürbare Konsequenzen ziehen.“

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