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Ex-Koordinator von „Weltoffenes Sachsen“

Früherer sächsischer Vize-Regierungssprecher Andreas Beese geht nach Brandenburg

Mittwoch, 26 August 2015 18:14
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Potsdam – Der frühere stellvertretende sächsische Regierungssprecher und Lokalchef der „Lausitzer Rundschau“, Andreas Beese, wechselt als neuer Regierungssprecher nach Potsdam. Dies gab Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) unlängst bekannt. Beese folgt damit Thomas Braune, der zwölf Jahre im Amt war und sich künftig um den Marketingbereich kümmern soll. Stellvertretende Regierungssprecherin bleibt Gerlinde Krahnert, die zugleich Vizevorsitzende der Linken in Brandenburg ist.

Der neue Regierungssprecher und Brandenburgs Ministerpräsident kennen sich aus Woidkes Heimatstadt Forst. Beese ging 1992 als Redakteur zur „Lausitzer Rundschau“ und leitete bis 2000 das Lokalbüro in der Grenzstadt. Ursprünglich kommt der erfahrene Pressemann, der seit 34 Jahren Mitglied der SPD ist, aus Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 wechselte Beese von Forst nach Dresden und wurde Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion. Von 2004 bis 2009 war er dann stellvertretender sächsischer Regierungssprecher unter Georg Milbradt und Stanislaw Tillich (beide CDU) in der damaligen großen Koalition.

Von Heimweh wird Beese offenbar nicht geplagt. „In Sachsen wird gehandelt, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. In Brandenburg darf man das Wort Prävention noch in den Mund nehmen“, so der neue brandenburgische Regierungssprecher in Anspielung auf den Umgang mit dem Rechtsextremismus im Freistaat. Beese selbst war während seiner Dresdner Zeit Koordinator des Programms „Weltoffenes Sachsen“. In der Rückschau bemerkt er kritisch: „Wir haben einiges aufgebaut. Dass es nicht genug war, ist nach Heidenau klar.“ Mit dem aktuellen Doppelhaushalt 2015/2016 wurden die Fördermittel für „Weltoffenes Sachsen“ allerdings auf rund 5 Millionen Euro jährlich erhöht.

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