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Wohneigentumsquote im Freistaat erhöhen

FDP Sachsen fordert Absenkung der Grunderwerbsteuer auf unter ein Prozent

Mittwoch, 30 November 2016 01:58
FDP Sachsen fordert Absenkung der Grunderwerbsteuer auf unter ein Prozent Quelle: FDP Sachse

Dresden – Die sächsische FDP hat sich für eine deutliche Absenkung der Grunderwerbsteuer zum Kauf von Wohneigentum ausgesprochen. Über die Höhe der Steuer bestimmen die Bundesländer, in Sachsen beträgt sie derzeit 3,5 Prozent des Kaufpreises einer Immobilie.

FDP-Landeschef Holger Zastrow erklärte dazu am Montag: „Wir fordern für die kommenden zwei Jahre die Absenkung der Grunderwerbsteuer auf unter ein Prozent für den Kauf von Wohngrundstücken und Wohnimmobilien in Sachsen. Der Freistaat liegt bei der Wohneigentumsquote derzeit an drittletzter Stelle bundesweit. Gerade für junge Familien muss die Schaffung von Wohneigentum erleichtert werden. Angesichts der aktuell minimalen Zinsen für Spareinlagen und äußerst vager Rentenaussichten ist die Förderung von Wohneigentum eine sinnvolle Maßnahme.“

Angesichts der Steuermehreinnahmen des Freistaats von knapp 380 Millionen Euro gegenüber der Steuerschätzung vom Mai 2016 sei es „kein Problem, mit dem Doppelthaushalt 2017/2018 eine Absenkung der Grunderwerbsteuer zu beschließen“, so Zastrow. Im sächsischen Haushalt sind für 2016 insgesamt 236 Millionen Euro an Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer eingeplant.

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