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Führende Positionen für Reince Pribus und Breitbart-Chef Stephen Bannon

Donald Trump will auf Präsidentengehalt von 400.000 Dollar pro Jahr verzichten

Dienstag, 15 November 2016 01:38
Sarah Palin könnte im Stab des Präsidenten Donald Trump früher oder später eine wichtige Rolle übernehmen Sarah Palin könnte im Stab des Präsidenten Donald Trump früher oder später eine wichtige Rolle übernehmen Quelle: Republicans, Sarah Palin

Washington – Donald Trump will auf sein Präsidentengehalt von rund 400.000 US-Dollar pro Jahr verzichten und stattdessen nur einen symbolischen Dollar annehmen. Dies berichtet der Mediendienst Breitbart unter Berufung auf Aussagen des künftigen US-Präsidenten in einem Interview mit dem Fernsehsender CBS.

In dem Interview äußerte sich Trump, dessen Vermögen auf rund 3,7 Milliarden Dollar geschätzt wird, auch erstmals nach der Wahl über seine umstrittene Kampagne gegen Kontrahentin Hillary Clinton, der er mehrfach eine Gefängnisstrafe angedroht hatte. Auf die Frage der Journalistin Lesley Stahl „Bedauern Sie, was Sie über Hillary Clinton gesagt haben?“ zeigte der siegreiche Republikaner keinerlei Reue. „Es war ein harter Kampf. Sie haben auch hart attackiert. Ich sitze hier. Sie nicht. Und ich weiß, dass wir jetzt einen großen Job machen werden. Ich wünschte, es wäre ein wenig weicher gewesen. Aber ich bin stolz“, so Trump. Zugleich betonte er: „Niemand muss Angst vor mir haben!“

Dass Trump auch nach der Wahl seine rechten Positionen nicht aufgeben will, verdeutlicht nicht nur seine Ankündigung, nach Amtsantritt bis zu drei Millionen illegale Einwanderer sofort ausweisen zu lassen, sondern auch die Berufung des Breitbart-Chefs Stephen Bannon als Chefstratege in seinen Beraterstab. Der Journalist gilt als Lichtgestalt der sogenannten „Alt-Right“-Szene („Alternative Right“) und war bereits in führender Position im Wahlkampf tätig. Siehe dazu auch: http://www.sachsen-depesche.de/medien/breitbart-will-nach-europa-expandieren.html

Außerdem will der Bauunternehmer aus New York den Chef der Republikanischen Partei, Reince Priebus, als Stabschef ins Weiße Haus holen. Als mögliche Minister in Trumps Kabinett sind unter anderem die erzkonservativen Politiker Newt Gingrich, ehemals Sprecher des Repräsentantenhauses, und Sarah Palin, frühere Gouverneurin von Alaska und Vizepräsidentschaftskandidatin des republikanischen Bewerbers John McCain bei der Präsidentschaftswahl 2008, im Gespräch.

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