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sachsen-depesche.de

Freitag, 12 Oktober 2018 14:31

Wolfgang Taufkirch bei PEGIDA am 8. Oktober

in Politik

Dresden – 159. PEGIDA in der Landeshauptstadt auf dem Altmarkt. Gleich zu Beginn reflektiert Wolfgang Taufkirch die bevorstehenden Bayernwahl. Die CSU werde ihr schlechtestes, die Grünen ihr bestes Wahlergebnis erzielen können. In der Woche danach, so Taufkirch, wird - der in seiner Partei keine Rolle mehr spielende - Horst Seehofer aber „fallen“. Als „Hofnarr der Union“ habe der Innenminister keine politischen Akzente setzen können. Dann eine groteske Rückschau, ein Soll und Haben zwischen markigen Forderungen („Flüchtlingsobergrenze“, „Grenzkontrollen“) und promptem Zurückrudern des auch als „Horst Drehhofer“ bespöttelten Politikers.

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Dienstag, 09 Oktober 2018 20:11

14. Oktober: Tag der offenen Galopprennbahn + Antik in Dresden

Dresden - Ein abwechslungsreiches Programm verspricht die Dresdner Galopprennbahn allen großen und kleinen Gästen am kommenden Sonntag (14. Oktober) zum Tag der offenen Tür. Von 10.00 bis 16.00 Uhr gibt es ein Programm für die ganze Familie, kann man das ganze Gelände erkunden, in Führungen (Start jeweils 11, 13 und 15 Uhr vor dem Waagegebäude) Wissenswertes über die Geschichte der Seidnitzer Sportanlage – seit 1890 Schauplatz von Pferderennen – erfahren. Auch für die Kleinsten stehen Mitmach-Aktionen mit Spiel und Spaß zur Auswahl.

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Dienstag, 09 Oktober 2018 20:06

15. Rundfunk- und Elektronikbörse am 13. Oktober in Dresden

Dresden – Eine schöne Dresdner Tradition ist die „AREB“, die Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse, welche am 13. Oktober in den Räumen der Technischen Universität ihre nunmehr 15. Auflage erlebt. Nicht wenige Sammler, Bastler und Technikbegeisterte halten der Veranstaltung von Anbeginn die Treue. „Man kann hier Leute aus allen Teilen Deutschlands und dem Ausland treffen, die gleiche Interessen haben. Wir fachsimpeln, sammeln neue Ideen, tauschen Teile und geben denjenigen, die ihrem Hobby noch nicht so lange nachgehen, manch nützlichen Tipp“, begründet ein langjähriger Aussteller seine Teilnahme. Nicht zuletzt ist die AREB eine Verkaufsmesse, wo begehrte Raritäten und Ersatzteile – u. a. Kristall- und Röhrenempfänger, Kofferadios und Tonbänder, Betriebsanleitungen und Werbeprospekte – den Besitzer wechseln.

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Montag, 08 Oktober 2018 18:09

Sütterlin ist keine Hexerei!

Oberlichtenau – Das idyllische Dorf mit Barockschloß, Bienenmuseum und Bibelgarten (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/barock,-bibel-und-antik-–-am-27-mai-in-oberlichtenau.html) liegt in der westlichen Oberlausitz und ist heute Stadtteil von Pulsnitz. Zum wiederholten Male veranstaltet der Heimatverein Oberlichtenau e. V. ab dem 18. Oktober einen Abendkursus zum Erlernen alter Schreibschriften in 6 Unterrichtseinheiten. Vermittelt werden ferner Kennnisse in Sprache und Historischen Hilfswissenschaften. Ziel der Übung ist, alte Dokumente lesen und verstehen zu können. Neben Heimat- und Familienforschern, die damit unverzichtbares Handwerkszeug erwerben, richtet sich das Angebot ebenso an Interessenten aus der Region, denen die Pflege dieser Kulturtechnik und der Erhalt unserer Sprache einfach Herzenssache ist.

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Montag, 08 Oktober 2018 18:06

Warum Angela Merkels Abgang keine Wende bringen wird

in Politik

Frankfurt am Main - Vor einer Woche berichteten wir, dass der Springer-Konzern Angela Merkels Abschied von ihren politischen Ämtern eingeläutet hat. Und immer mehr Medien stimmen in den Abgesang ein. Die Journalisten haben Annegret Kramp-Karrenbauer (“AKK”) auserkoren, es künftig zu richten. Sollte die Landtagswahl in Bayern für die Union in die Hose gehen, könnte schon der CDU-Parteitag im Dezember zu Merkels “D-Day” als Vorsitzende werden. Freilich nicht als Abgang mit Schimpf und Schande, sondern mit jeder Menge warmer Worte für die Hinauskomplimentierte, wobei stehende Ovationen von weniger als fünfzehn Minuten Dauer als bittere Enttäuschung gewertet würden. Vielleicht wird ein Klatschkanon einstudiert, um ermüdenden Händen eine kurze Pause zu gönnen. Man kann den Delegierten jedenfalls nur empfehlen, eine medizinische Handcreme in den Koffer zu packen. Am besten auch Blasensalbe. Doch wer ist diese unscheinbare Frau mit der Bubikopf-Frisur und der Designer-Brille, die irgendwann auch Kanzlerin werden soll? Offenbar vor allem eines: Merkels politische Miniaturausgabe, die optisch alles daran setzt, nicht so zu wirken. Sie mag ein wenig konservativer sein und die Bürger dieses Landes nicht für unmündige Kinder halten, denen man in einfacher Sprache beizubringen hat, was richtig für sie ist. Doch sie sieht in ihrer Parteivorsitzenden eine “Visionärin” – das letzte aller möglichen Attribute, das dem durchschnittlich politisch Interessierten zu Angela Merkel einfallen würde.

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Donnerstag, 04 Oktober 2018 14:01

Röthendorf - ein untergegangener Ort im Stolpener Land

Stolpen – Auf den nördlichen Ausläufern der Stolpener Flur liegt hinter Feldern und Waldflecken eine Hochfläche mit vereinzelten Gehöften, die an ein untergegangenes Bauerndorf erinnern. Spärliche Nachrichten nur künden vom Schicksal, daß diesen im Zug der deutschen Besiedelung gegründeten (und 1262 als „Reutendorph“ ersterwähnten) Ort und seine Bewohner ereilt haben mag. 1429 sollen böhmische Hussiten Röthendorf verbrannt haben. Tatsächlich trieben jene damals in Kursachsen ihr Unwesen, brandschatzten Altendresden und zogen elbabwärts weiter bis Magdeburg. Erfolglos hatten sie acht Wochen lang die Burg Stolpen belagert und in ohmächtigem Zorn das benachbarte Jockrim dem Erdboden gleichgemacht.

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Donnerstag, 04 Oktober 2018 13:56

„Global Compact for Migration“ bei PEGIDA am Dresdner Hauptbahnhof

in Politik

Dresden – 158. PEGIDA am 1. Oktober 2018 in der Landeshauptstadt. Zu Beginn die gewohnten Redebeiträge von Wolfgang Taufkirch und Lutz Bachmann. Beim folgenden „Spaziergang“ durch die Innenstadt treffen in der Prager Straße „Nazischweine“ (O-Ton Antifa) auf „faules Pack“ (O-Ton PEGIDA). Zurück am Wiener Platz kommt PEGIDA-Vize Däbritz abermals auf den UN-Migrationsvertrag (Global Compact for Migration) zu sprechen. Dieses Abkommen baue auf das bestehende humanitäre Völkerrecht auf, insbesondere das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention, um „die in Marsch gesetzte illegale Migration jetzt zu legalisieren, zu vereinfachen und zu vergrößern.“

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Mittwoch, 03 Oktober 2018 10:15

Familienfest „Goldener Reiter“ in Dresden

Dresden - Seit Jahren ist es eine schöne Tradition, das Bürgerfest zum „Tag der Deutschen Einheit“ am „Goldenen Reiter“ in der Inneren Neustadt. Am 2. und 3. Oktober 2018 feiern Groß und Klein auf Dresdens schönster Einkaufs- und Flaniermeile entlang der Hauptstraße, wo nicht allein kulinarische Leckerbissen, Schausteller und eine Vielzahl ambulanter Händler locken.

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Montag, 01 Oktober 2018 19:07

Ein Klavierabend mit Ulugbek Palvanov im Pianosalon Dresden

Dresden - Als Gewinner des Internationalen Zwickauer Robert-Schumann-Wettbewerbs gehört Ulugbek Palvanov zu den herausragenden Klaviertalenten seiner Generation. Konzertreisen führten den usbekischen Tastenvirtuosen in die Konzersäle Europas, der USA und nach Japan. Seine künstlerische Ausbildung führte Palvanov vom Staatlichen Konservatorium in Taschkent über das renommierte Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium nach Berlin, wo er seine Studien bei Professor Klaus Bäßler (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“) und Professor Klaus Hellwig (Universität der Künste) fortsetzen konnte.

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Montag, 01 Oktober 2018 19:02

Der Springer-Konzern bereitet das Ende Merkels vor

in Medien

Frankfurt am Main - Seit der Bundestagswahl dümpelt Angela Merkel (CDU) als “lahme Ente” herum. Nichts hat sie in den letzten zwölf Monaten zuwege gebracht. Den versemmelten “Jamaika”-Verhandlungen folgte nach langem Hin und Her die Flucht in die Arme der SPD, die ihr noch wenige Wochen zuvor richtig was “auf die Fresse” geben wollte. Dazwischen trug Merkel eine herbe persönliche Schlappe davon, als sie ihre Vertraute Annette Schavan nicht auf den Chefsessel der Konrad-Adenauer-Stiftung zu bugsieren vermochte. Und auch danach agierte sie mehr als glücklos: Ob beim Staatsbesuch in den USA, im Ringen mit Frankreichs Präsident Macron oder in Brüsseler Verhandlungsrunden, in denen ihre Kontrahenten sie überdeutlich spüren ließen, dass auch ihre außenpolitische Zeit abgelaufen ist. Niemand nimmt Angela Merkel mehr ernst, in Europa so wenig wie hierzulande. Nur mit der Hilfe ihrer öffentlich-rechtlichen Medien konnte sie sich überhaupt über den Sommer retten, um nach dem Maaßen-Desaster nun den wohl schwersten Nackenschlag ihrer vierten Amtszeit einzustecken: Ihr treuer Aktentaschenträger Volker Kauder wurde von der eigenen Fraktion kaltgestellt. Und so sehr sich Regierungssprecher Seibert sowie all die anderen Adjutanten und bezahlten Hofberichterstatter Mühe geben, einen anderen Eindruck zu erwecken, spürt jeder, dass Kauders Abgang Merkels Ende eingeläutet hat. Als bedürfe es dazu noch einer Bestätigung, hat der Springer-Konzern beschlossen, seine schützende Hand über der Kanzlerin wegzuziehen.

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