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Thüringer AfD-Fraktionschef zu geplatzter Asyl-Veranstaltung in Dresden

Björn Höcke (AfD): „Es wird Zeit, den steuergeldfinanzierten linksextremistischen Sumpf endlich trockenzulegen“

Freitag, 09 Oktober 2015 20:22
AfD-Politiker Björn Höcke AfD-Politiker Björn Höcke Quelle: AfD

Dresden – Nach dem Generalsekretär der Jungen Alternative (JA) Sachsen, Julien Wiesemann, hat auch der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke, zu der wegen einer Antifa-Drohung geplatzten Asyl-Diskussionsveranstaltung in Dresden Stellung genommen (die SD berichtete). Wir hatten am Donnerstag bei Höcke, der bei der Veranstaltung als Referent auftreten sollte, deswegen angefragt.

Björn Höcke erklärte dazu nun gegenüber der SACHSEN DEPESCHE: „Die Demokratiefeinde haben wieder zugeschlagen. Die linksextremistischen Grundrechtsschänder verbreiten nicht nur als ‚Schwarzer Block‘ bei Demonstrationen Angst und Schrecken, sondern kennen sich auch mit Einschüchterungsversuchen in DDR-Manier bestens aus. Es wird Zeit, den steuergeldfinanzierten linksextremistischen Sumpf endlich trockenzulegen.“

Nach Aussage von JA-Generalsekretär Wiesemann ging der Kündigung des Veranstaltungssaals im Hotel „Bergwirtschaft“ am Wilden Mann bereits eine Drohung gegen das Feldschlößchen-Stammhaus an der Budapester Straße mit anschließender Saalkündigung voraus. Das Feldschlößchen-Gasthaus wurde bereits vor wenigen Wochen schon einmal bedroht, als dort eine Veranstaltung des Magazins „Compact“ mit Jürgen Elsässer und Götz Kubitschek zum Thema Asyl stattfinden sollte. „Compact“ konnte kurzfristig ein Ausweichlokal finden (die SD berichtete), der AfD-Jugend gelang dies nicht. Laut Wiesemann soll die Veranstaltung jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Letzte Änderung am Samstag, 10 Oktober 2015 05:30
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